Viernheim

Fußball Spielerinnen des TSV Amicitia brennen auf Saisonstart / Trainer sieht Kader bereit für Oberliga

Offensive angekündigt

Archivartikel

Viernheim.„Wir wollen uns in der Oberliga nicht verstecken, sondern offensiv und mit Leidenschaft spielen.“ Trainer Patrick Kloskalla und die Fußballerinnen des TSV Amicitia brennen auf den Saisonstart. Am Sonntag, 8. September, beginnen die Viernheimerinnen mit dem Heimspiel gegen den FC Alemannia Freiburg-Zähringen die neue Runde. Spielbeginn ist um 14 Uhr im Stadion an der Lorscher Straße.

Nach einem Jahr in der Verbandsliga ist den Fußballerinnen der sofortige Wiederaufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg geglückt. Optimismus ist da, denn die Mannschaft hat sich enorm weiterentwickelt. „Spielerisch können wir mittlerweile mit fast allen Teams mithalten“, schätzt Trainer Patrick Kloskalla. Aber es gehe darum, dieses Potenzial auch abrufen zu können. Daran hat das Team in der rund sechswöchigen Vorbereitung gefeilt: Neben den Einheiten zum Teambuilding wurde auf dem Platz versucht, die Laufwege abzustimmen und feste Spielzüge zu automatisieren.

Neuzugang McGhee fällt aus

Ganz einfach war das Training aber nicht. „Wir hatten nie den kompletten Kader zusammen. Aufgrund von Urlaub und Verletzungen konnten wir uns noch nicht richtig einspielen“, hadert der Coach ein wenig. Besonders der Ausfall der neuen Spielerin Cassidy McGhee schmerzt ihn: „Sie hat sich schwer am Fuß verletzt und wird die gesamte Hinrunde ausfallen. Das tut uns richtig weh, denn wir haben auf ihre Qualitäten und ihre Erfahrung gesetzt. Sie hätte der Mannschaft gutgetan.“ Mit Svenja Lüger war ein weiterer Neuzugang in der Vorbereitung immer wieder. Torhüterin Laura Ecker und Annike Müller dagegen hätten sich gut eingefügt.

Bis auf Pauline Kloskalla (muskuläre Probleme) kann der TSV Amicitia am Sonntag in Bestbesetzung antreten. Im optimalen Fall werden die ersten drei Zähler gleich eingefahren. „Wir müssen mindestens 27 Punkte holen, um den Klassenerhalt fix zu machen“, betont Kloskalla. Die Oberliga sei sehr ausgeglichen, auch Aufsteiger könnten oben mitspielen. „Es wird wichtig sein, dass wir vorne unsere Tore machen, sonst wird es schwer, Punkte zu holen. Die Chancen müssen sitzen.“ Das wird vor allem in den Heimspielen die Maxime sein: Die Frauen wollen mit vielen gelungenen Offensivaktionen überzeugen. „Wenn wir ein Spiel dann nicht gewinnen, soll jeder Gegner zumindest sagen: ,Aber gut waren die Viernheimerinnen schon‘“, so Kloskalla. su

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