Viernheim

MGV 1846 Beim Tischkegeln gehörig ins Schwitzen gekommen

Oliver Keil hat bestes Händchen

Archivartikel

Viernheim.Auch wenn man sich beim Tischkegeln nicht sonderlich viel bewegen muss, kamen die Teilnehmer der Traditionsveranstaltung des Männergesangsvereins 1846 gehörig ins Schwitzen. Schuld waren in erster Linie die hochsommerlichen Temperaturen, die selbst im schattigen Garten von Otto und Christa Hofmann in der Luisenstraße herrschten. Diesmal waren 24 aktive Sänger, Mitglieder und Freunde des Vereins angetreten, um einen neuen Kegelkönig zu küren. Am Ende durfte Oliver Keil den hölzernen Wanderpokal in Empfang nehmen.

Im Gegensatz zum üblichen Kegeln auf den Bahnen, das in Viernheim nur noch im „Deutschen Haus“ möglich ist, funktioniert das Tischkegeln im Sitzen.

Dabei muss man eine an einer Schnur befestigte Kugel mit Schwung um einen Holzpfosten befördern, bei der Auflösung können dann die Kegel umgeworfen werden.

Jeder kann mitspielen

Das Prinzip ist ganz einfach und schnell kann jeder mitspielen. Deshalb finden sich Jahr für Jahr immer wieder ausreichend Teilnehmer für das offene Tischkegelturnier, das diesmal seine 13. Auflage erlebte. Bevor die ersten Kugeln in Schwung gebracht wurden gab es unter der Leitung von Vizedirigent Manfred Wolk traditionell noch ein Ständchen in kleiner Besetzung.

Danach wurden die Tische zugelost. Nach der Vorrunde kamen die acht punktbesten Kegler ins Viertelfinale. Daraus wurden die Endspielteilnehmer ermittelt.

Titel nicht verteidigt

Im vergangenen Jahr gewann mit Heike Krause die Tochter des Hausherrn den ausgelobten Pokal. Ihren Titel konnte sie nicht verteidigen, auch Seriensieger Manfred Wolk landete unter ferner liefen.

Dafür hätte es Gastgeber Otto Hofmann fast geschafft den vor sieben Jahren von Jupp Kreutzer extra für dieses Turnier gestifteten Pokal zu gewinnen. Am Ende reichte es aber nur für Platz zwei. Gewonnen hat Oliver Keil, Alex Dürrwang wurde Dritter.

Für das leibliche Wohl hatten einmal mehr die Eheleuten Hofmann gesorgt, die den Erlös aus Speisen und Getränke auch diesmal wieder einem wohltätigen Zweck zu Gute kommen lassen. Der Gewinner des Turniers hat dabei ein großes Mitspracherecht. JR

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