Viernheim

SG Viernheim Drei rote Karten beim Spiel gegen den ASV / Niederlage zum Rundenabschluss

Orangene Kicker sehen in Feudenheim rot

Archivartikel

Viernheim.Am letzten Spieltag der Fußball-Kreisklasse A II Mannheim ging es bei der eigentlich bedeutungslosen Partie in Feudenheim noch einmal heftig zur Sache. Schon nach 21 Minuten hatte Schiedsrichter Donald Pape drei Kicker vom Platz geschickt. Den Gastgeber traf es einmal, die SG Viernheim erwischte es doppelt. So hatten die Hausherren in Überzahl und bei sommerlichen Temperaturen leichtes Spiel, hätten sogar noch höher gewinnen können. Schon nach fünf Minuten zückte der Unparteiische die rote Karte, nachdem er das Tackling von Musar Sar als Notbremse eingestuft hatte. Da waren die Südhessen natürlich ganz anderer Meinung. Die Taktik der Trainer Werner Brockenauer und Markus Sittard konnte bei einem Mann weniger auf dem Platz nicht mehr aufgehen. Es dauerte allerdings bis zur 20. Minute, ehe Marius Schmitt die Mannheimer in Führung brachte.

Kurz darauf gab es nach einem Zweikampf doppeltes Rot. SG-Abwehrchef Daniel Jeremic war sich mit seinem Gegenspieler in die Haare geraten, worauf beide Kontrahenten frühzeitig duschen gehen durften. Trotz Unterzahl gelang den orangenen Kickern in der 20. Minute durch Omar Sabara der Ausgleichstreffer.

Feudenheim hatte auch nach dem Seitenwechsel mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen, ging mit den Möglichkeiten aber zu leichtfertig um. In der 59. Minute war es schließlich Mirza Kaplan, der die erneute Führung erzielte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Jan Mikisch, der den Treffer zum 3:1 markierte (73. Minute).

Nach einer unbefriedigend verlaufenen Saison dürften beide Vereine über den Rundenschluss froh sein. Immerhin hat Feudenheim mit dem 3:1-Sieg noch die SG Viernheim überflügeln können. JR

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