Viernheim

Triathlon II Altmeister Brandmüller und Abdul-Rahman schneller als Jungspunde / Hockenheimer bestreitet seinen 35. Wettkampf in Viernheim

Pedro Leischwitz seit 1984 immer am Start

Archivartikel

Viernheim.Neben den Siegern beim 35. Viernheimer V-Card-Triathlon, Nils Frommhold und Lena Gottwald, standen an den beiden Tagen mehrere Athleten im Blickpunkt. Für das Viernheimer Publikum sind ja vor allem auf die Lokalmatadoren gespannt. Als Nachfolger von Rekordsieger Peter Brandmüller (15-mal Stadtmeister) und dem achtfachen Sieger Steffen Kundel hatte sich im vergangenen Jahr Nicolas Honsowitz feiern lassen dürfen.

Und das Eigengewächs des TSV Amicitia unterstrich seine gute Form und wiederholte seinen Titelgewinn. Nach 2:08:30 Stunden war er im Ziel, mit über fünf Minuten Vorsprung auf Matthias Thome und knapp neun Minuten auf den Dritten Pascal Rücker. Bei den Frauen überraschte eine Debütantin: Nina Heidemann (Jahrgang 2000) brauchte nur 2:20:38 Stunden, holte sich ihren ersten Stadtmeistertitel und beerbte damit ihre Mutter Silke Heidemann, die nach 2:27:27 Stunden als Zweite ins Ziel kam. Als Dritte wurde Danny Dechant geehrt.

Die schnellste Viernheimer Staffel landete auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung: Die Altmeister Peter Brandmüller und Cengiz Abdul-Rahman waren zusammen mit Philipp Michael schneller als die Viernheimer Jungspunde Jan Werner, Henrik Schmitt und Benedict Schnitzler, die als Vierte knapp das Podium verpassten. Ein Dauerbrenner des Viernheimer Triathlons wurde besonders beklatscht. Pedro Leischwitz aus Hockenheim hat seit der Premiere 1984 noch niemals einen Wettkampf in Viernheim verpasst, musste niemals abbrechen oder aussteigen und kam auch bei der 35. Auflage ins Ziel. Über viel Applaus freute sich auch der Letzte im Ziel, gleichzeitig der älteste Teilnehmer am Hauptrennen. Kalli Flach ist Jahrgang 1938 und brauchte 4:32:29 für die olympische Distanz.

Bei der Siegerehrung war ihm ein Platz auf dem Treppchen sicher – nicht nur in der Tageswertung, sondern auch bei der Siegerehrung der deutschen Meister. Der TSV Amicitia richtete erstmals die Altersklassen-DM über die olympische Distanz aus. Dabei standen Lokalmatadoren mehrfach auf dem Treppchen.

Titel für Nina Heidemann

Nina Heidemann schaffte den Gewinn des deutschen Meistertitels in der AK 0. In der MK40 holte mit Franziska Fleck eine gebürtige Viernheimerin die Goldmedaille. Silke Heidemann freute sich über Silber in der MK50. Paul Weindl aus Heddesheim, bei den TSV-Amicitia-Triathleten groß geworden und inzwischen im Saarland wohnend, wurde Deutscher Meister in der AK 0. Steffen Kundel, der nicht mehr in Viernheim wohnt, bekam Silber in der AK 3. Joachim Zemke (TC Chaos) freute sich über den DM-Titel in der MK60. Die Einzelergebnisse von Ruben Zillig, Julius Ott und Nicolas Honsowitz führten zum deutschen Meistertitel in der Mannschaft AK1 und AK 2. Wie immer lohnt sich nicht nur ein Blick auf Athleten, sondern auch auf die Bestzeiten. Bester Schwimmer war Paul Weindl (16:50), der knapp vor Teamkollege Jakob Breinlinger aus dem Wasser stieg. Bei den Frauen war die schnellste Schwimmerin Lotta Novotny (18:46), die in der Gesamtwertung aber nicht unter die besten 100 Frauen kam. Auf dem Rad lagen Nils Frommhold und Andi Böcherer (1:01:42) ganz vorne.

Die schnellste Radzeit des Damenfeldes (1:09:52) ging auf das Konto der späteren Zweitplatzierten Karoline Brüstle, die damit Boden gutmachte. Luisa Moroff sicherte ihren dritten Platz dank der schnellsten Laufzeit (37:46). Bei den Männern holte Julian Erhardt auf den Laufrunden auf und holte sich mit 33:41 Minuten den zweiten Platz. su

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