Viernheim

Selbstversorgerhaus Bisherige Betreiber hören auf

Pfarrei sucht Lösung für Martinshütte

Viernheim.Die Pfarrei Johannes XXIII. sucht nach einer neuen Lösung für den Betrieb der Martinshütte, ihres Selbstversorgerhauses in Buchklingen. Das bestätigte Ursula Scheidel, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, dem „Südhessen Morgen“ auf Anfrage. „Das Betreiberehepaar Manfred und Jutta Schmitt arbeitet hauptberuflich im Schichtbetrieb und schafft es nicht mehr, sich auch noch um die Hütte zu kümmern.“

Bisher stellten die beiden den Gäste-Gruppen zum Beispiel die Schlüssel zur Verfügung oder erledigten kleinere Reparaturen. Die Lösung könnte entweder in neuen Hüttenwarten, einer längerfristigen Vermietung des Gebäudes oder sogar in dessen Verkauf bestehen, so Scheidel. Es sei aber noch nichts entschieden. Wegen der Corona-Krise ruhe der Betrieb momentan sowieso.

Wegen Baufälligkeit geschlossen

Laut der Internetseite der Pfarrei wurde die Martinshütte 1948 auf Veranlassung des damaligen Pfarrers von St. Aposteln Martin Gremm gebaut. Sie wird seither vor allem von Jugendgruppen bei Wochenend- und Tagesausflügen genutzt. 1999 wurde die Martinshütte wegen Baufälligkeit geschlossen. 2002 wurde sie nach dreijähriger Sanierung wiedereröffnet.

Die Martinshütte liegt auf einer Höhe von etwa 400 Metern in einem Waldstück am Ortsrand von Buchklingen. Die Hütte verfügt über einen großen Aufenthaltsraum für etwa 30 Personen, eine Küche und eine Veranda sowie über ein Schlafzimmer für zwei Personen und einen großen Schlafraum. Neben der Hütte befindet sich ein Grillplatz. fhm

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