Viernheim

Tierschutz Ermittlungen der Polizei dauern an

Pferdehalter bekommt Tiere zurück

Archivartikel

Viernheim.Der Pferdehalter, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz läuft, hat die beiden sichergestellten Pferde am Mittwochnachmittag wieder zurückbekommen. Das teilten gestern Polizeipräsidium Südhessen und Kreis Bergstraße mit.

„Nach den derzeitigen Ermittlungsergebnissen haben die Behörden keine Anhaltspunkte, dass das Tierwohl der zurückgebrachten Pferde in ihrer angestammten Tierhaltung gefährdet war“, heißt es in der Erklärung. Eine eingehende Überprüfung habe ergeben, dass sich die Pferde „in einem vertretbaren Pflege- und Ernährungszustand“ befänden. Auch entspreche die Haltungseinrichtung den gesetzlichen Vorgaben. An den Untersuchungen beteiligt waren die örtliche Polizei und die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Bergstraße.

In anderem Stall untergebracht

Unabhängig von der aktuellen Entscheidung gehe das Ermittlungsverfahren gegen den 77 Jahre alten Pferdehalter weiter, so die Polizei gegenüber dem „Südhessen Morgen“. Sollte ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz festgestellt werden, bewege sich der Strafrahmen zwischen einer Geldstrafe und einer Freiheitsstrafe von drei Jahren. Am 18. August hatten Nachbarn des Pferdebesitzers die Polizei verständigt, weil der Mann seine drei Tiere vernachlässigt und misshandelt haben soll. Die Beamten zogen einen Tierarzt hinzu, der ein Pferd einschläferte. Die beiden weiteren Tiere wurden in einem anderen Viernheimer Pferdestall untergebracht. wk

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