Viernheim

Konzert Freiluftsaison im Deutschen Haus endet mit Rock-Konzert

Plush 7 heizt Publikum ein

Viernheim.Es war nicht mehr Sommer, aber auch noch nicht Winter, als die Band Plush 7 die Freiluftsaison der Scheunenkonzerte im Deutschen Haus beendete. Trocken aber frisch, so lassen sich die Wetterbedingungen beschreiben, bei denen die vier Musiker mit alten und neueren Liedern für innere Wärme sorgten. „Mir ist jedenfalls nicht kalt“, ließ Frontfrau Manon Schneider wissen. Allerdings hatte sie sich auch mollig warm angezogen.

Zusammen mit Gitarrist Bernd Hocker, Bassist Michael Mrozek und Schlagzeuger Florian Kaether präsentierte die Sängerin Klassiker der Musikgeschichte aus vergangenen Jahrzehnten, viele davon im Stil von Plush 7.

Unter den Zuhörern im Hof der Kultkneipe war auch eine Delegation der Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe „Radfahrlust“ unter Leitung von Günter Aufdermauer, die sich im Hof der urigen Gaststätte in der Weinheimer Straße einen schönen Abend machten.Die Band verfügt über eine große Schatulle an Rockperlen, von denen sie im Deutschen Haus mehr als 20 Stück zu Gehör brachte. Plush 7 fühlt sich dabei nach eigener Aussage ungebunden an Zeit und Genre, spielt alles, was sich im individuellen Stil covern und auf die Bühne bringen lässt.

Ballade erzeugt Gänsehaut

Songs wie „Talking In Your Sleep“ von The Romantics, „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana, „No One Knows“ von Queens Of The Stone Age, „Land Of Confusion“ von Genesis, „Helter Skelter“ von den Beatles, „Human“ von Rag’n’Bone Man, „Summertime Sadness“ von Lana Del Rey, „Arsch einer Göttin“ von Selig oder „Enjoy The Silence“ von Depeche Mode fanden großen Anklang und machten die abendliche Kühle vergessen. Nur die Ballade „Sacrifice“ von Sir Elton John sorgte am Ende doch noch für etwas Gänsehaut. JR

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