Viernheim

Kriminalität SPD und Beamte treffen sich zum Austausch

Polizei sieht keine Brennpunkte

Viernheim.Zu einem Gedankenaustausch kurz vor der Eröffnung der neuen Polizei-Unterkunft in der alten Post kamen Vertreter der SPD-Fraktion mit dem Leiter der Polizeistation Lampertheim-Viernheim, Matthias Seltenreich, und dem Leiter der Dezentralen Ermittlungsgruppe (DEG) in Viernheim, Patrick Hechler, zusammen. Themen waren die Sicherheitslage und mögliche Verbesserungsmaßnahmen.

Seltenreich erläuterte die Struktur der polizeilichen Arbeit in Viernheim und machte deutlich, dass sich diese auch durch den Umzug nicht verändern werde. Aus seiner Sicht und Erfahrung habe die Aufgabe der Polizeistation in Viernheim keinen Nachteil gebracht. Die neuen Räumlichkeiten seien für die Arbeit sowohl des Streifendienstes als auch der Dezentralen Ermittlungsgruppe (DEG) ein großer Fortschritt: Dadurch könne der mehrfache Wechsel der Funkstreifen zwischen Lampertheim und Viernheim, weil Aufenthalts- und Arbeitsräume fehlten, entfallen.

Objektiv gesehen sei die Sicherheitslage der Brundtlandstadt gut, so die Beamten übereinstimmend. Mit der von der Stadt Viernheim beantragten Mitwirkung im neuen „Kompass“-Programm könnten nun an alle in Viernheim vorhandenen Aktivitäten im Bereich der Sicherheit und der Vorbeugung von Straftaten angeknüpft und ausgeweitet werden. Hechler machte deutlich, dass es in Viernheim derzeit keine Kriminalitätsbrennpunkte gebe. „Angsträume“ seien die Tiefgaragen Tivolipark und Apostelplatz. Am Bahnhof gebe es häufiger Fahrraddiebstähle. An dieser Stelle könnte über eine Videoüberwachung nachgedacht werden, um die Aufklärungsquote zu erhöhen Der freiwillige Polizeidienst sollte zur Unterstützung der professionellen Polizeibeamten noch gezielter eingesetzt werden. red/bur

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