Viernheim

Vogelpark II Viele Aktionen stellen Finanzierung sicher

Projekt mit Hindernissen

Archivartikel

Viernheim.. „Wir sind früher fertig geworden als der Berliner Flughafen“, betont Dirk Faltermann und schmunzelt. Dennoch hat sich auch der Bau des Papageienhauses länger hingezogen als erwartet. 2011 hatten die Vogelpark-Ehrenamtlichen erstmals den Wunsch eines Neubaus geäußert. Architekt Reinhard Hotz machte sich dann an die Planung, die 2013 öffentlich vorgestellt wurde. Fast gleichzeitig begann der Verein Vogelpark mit den ersten Aktionen, um Spenden für das Papageienhaus zu sammeln. So wurde ein spezieller „Papa-Secco“ verkauft, ein Kalender und ein Puzzle mit Papageien- und Vogelmotiven wurden aufgelegt, der Verein war bei verkaufsoffenen Sonntagen und auf dem Weihnachtsmarkt präsent oder lud zu Benefiz-Musikveranstaltungen ein.

Der Bau konnte aber trotz des finanziellen Fundaments noch nicht starten – baurechtliche Nacharbeiten verzögerten den Beginn. „Da sind wir in die Mühlen der Bürokratie geraten“, meint Faltermann zu dem langwierigen Verfahren. Im Oktober 2015 erfolgte dann doch der Spatenstich und das Gießen der Bodenplatte. Bis die ehrenamtlichen Helfer, auch mit Unterstützung von Handwerkern, das Haus und die Außengehege fertiggestellt hatten, dauerte es knapp drei Jahre.

Das Mammutprojekt Papageienhaus ist damit fast abgeschlossen. „Als nächstes kümmern wir uns um die Außenanlage und passen die Wege zu den Volieren an“, weist Kassenwart Michael Haas darauf hin, dass noch einiges zu tun ist. su

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