Viernheim

Einweihung II Projekt des MGV nach vier Jahren abgeschlossen

Räume bieten gute Akustik

Archivartikel

Viernheim.Zwischen den ersten Überlegungen und der offiziellen Einweihung liegen nur vier Jahre: Den Weg zum neuen Vereinsheim ging der MGV 1846 Viernheim ziemlich flott. Jens Heinen erinnert in seiner Ansprache an die Entstehung des Hauses am Sandhöfer Weg: „Wir hatten eine Heimat, über viele Jahrzehnte war es der Deutsche Kaiser.“ Doch der schlechte bauliche Zustand des „Kaisers“, der dem MGV und der Stadt gehörte, führte Ende 2015 dazu, dass man sich gemeinsam Gedanken machte, wie es in der Bahnhofstraße weitergehen könne.

Nachdem klar war, dass das Vereinsdomizil keine Zukunft mehr haben würde und auch verkauft wurde, unterstützte die Stadt den Verein bei der Suche nach einem geeigneten Gelände für den Ersatzneubau. „Dieses Grundstück war das zweite, und wir haben direkt zugegriffen“, berichtet Heinen. Zu dem Zeitpunkt lagen schon Pläne vor, aber losgehen konnte es noch nicht. „Da kommt ein Haufen Papier zusammen, bevor der erste Bagger kommt“, fasst der Vorsitzende den Zeitraum zwischen 2016 und Februar 2018 zusammen.

Am 3. März 2018 wurde beim Spatenstich das erste Lied gesungen, schon im Juli wurde Richtfest gefeiert. Im gleichen Jahr stellten die Sänger auch den Innenbereich weitgehend fertig. „Unser Prunkstück ist die Decke, damit die Akustik passt“, sagt Heinen und zeigt nach oben. Im Januar 2019 brachte der MGV das zwischengelagerte Inventar ins neue Heim, wo wenig später die erste Singstunde stattfand. su

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