Viernheim

Leichtathletik Sportler des TSV Amicitia messen sich bei Wettkämpfen in Stadtallendorf und Frankfurt / Kugelstoßerin erfolgreich

Rebecca Stuth erreicht Bronze

Viernheim.Für die Leichtathleten des TSV Amicitia bieten die Hallenwettkämpfe in Stadtallendorf und Frankfurt am Main jedes Jahr die Möglichkeit, sich auf die Hessischen Meisterschaften vorzubereiten. Während einige Athleten noch nicht ihr volles Potenzial zeigen können, sind andere schon in Top-Form.

Bei den offenen Kreismeisterschaften in Stadtallendorf gingen drei TSV-Athletinnen an den Start. Christina Müller präsentierte sich im Vorlauf über 60 Meter der Jugend U20 gut. In 8,97 Sekunden qualifizierte sie sich für den Endlauf. In diesem konnte sie sich jedoch nicht verbessern und wurde in 9,06 Sekunden Vierte. Ein Grund dafür war sicherlich, dass das Finale kurz nach dem 200-Meter-Lauf stattfand. Müller war diesen defensiv angelaufen. Daher war für sie an diesem Tag keine bessere Zeit als 29,11 Sekunden möglich, mit Platz drei konnte sie dennoch zufrieden sein.

Katharina Jorch und Susan Münchenbach sprinteten die 60 Meter bei den Frauen. Jorch verpasste das Podest in 8,86 Sekunden knapp. Ihre Vereinskollegin konnte sich derweil in 8,38 Sekunden den Sieg sichern.

Im anschließenden Weitsprung zeigte Katharina Jorch einen guten Einstieg in die Saison. In ihrem weitesten Versuch landete sie bei 4,41 Metern und wurde damit Sechste. Auch Münchenbach zeigte einen starken Wettkampf. Mit 5,47 Metern sprang sie Hallen-Bestleistung und musste sich nur Carolin Klupsch aus Vellmar (6,13 Meter) geschlagen geben.

Eine Woche später wollte die Viernheimerin beim Hallensportfest der LG Eintracht Frankfurt an diese Leistung anknüpfen, was ihr aber nicht gelang. Zwei knapp ungültige Sprünge über 5,50 Meter zeigten das Potenzial Münchenbachs. In die Wertung gingen dagegen nur 5,37 Meter, was Rang sechs bedeutete.

Knapp unter der Bestmarke

Rebecca Stuth war im Kugelstoßen deutlich zufriedener. Mit gestoßenen 11,34 Metern blieb sie nur knapp unter ihrer Bestmarke aus dem Vorjahr und kam auf den Bronzerang. Auch bei den Hessischen Meisterschaften hat sie so Chancen auf eine vordere Platzierung.

Auch die Nachwuchssprinter waren in Frankfurt am Start. In der weiblichen Jugend U20 lief Chantal Schramm im Vorlauf über 60 Meter in 8,15 Sekunden persönliche Bestleistung und qualifizierte sich damit für das A-Finale der besten Acht. Hier zeigte Schramm sich in 8,18 Sekunden erneut gut in Form und wurde Achte. Gleich vier Athletinnen starteten in der weiblichen Jugend U18 über 60 Meter. Sila Sönmezcicek (8,40 Sekunden), Maya Heidemann (8,40 Sekunden), Samira Batzler (8,73 Sekunden) und Marlene Schinagl (8,79 Sekunden) verpassten jedoch den Einzug in die Finalläufe. Heidemann lief zudem die 200 Meter in 28,43 Sekunden erreichte Platz 23. Mit der Zeit kann sie bei ihrer Premiere über diese Strecke mehr als zufrieden sein.

In der männlichen Jugend U18 verpasste Noham Kibrom in 8,31 Sekunden wie auch seine Trainingskolleginnen die Qualifikation für die Finals. Elias Maurer gelang dagegen der Einzug. In 7,49 Sekunden sprintete er zwar die siebtschnellste Zeit in den Vorläufen. Jedoch zeigten zwei weitere Athleten die gleiche Leistung und der Viernheimer hatte das Nachsehen und rückte als Neunter in das B-Finale. In diesem gelang Maurer keine Steigerung mehr. In 7,52 Sekunden sprintete er auf den zehnten Rang.

Ohne Glück blieben die 4x200-Meter-Staffeln. Sowohl in der weiblichen Jugend U20 als auch in der Startgemeinschaft mit der männlichen Jugend U18 des TV Viernheim konnten die Athletinnen und Athleten das Ziel nach unglücklichen Wechseln nicht erreichen. cm

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