Viernheim

Klima-Workshop Teilnehmer erarbeiten Lösungsvorschläge

Regenwasser soll besser versickern

Archivartikel

Viernheim.In diesem Sommer erlebte jeder Viernheimer hautnah, mit welchen Wetterextremen der globale Klimawandel die Bewohner der Brundtlandstadt zukünftig konfrontieren kann. Die meisten sind wohl froh und dankbar dafür, dass die große, lang andauernde Hitzewelle endlich vorbei ist.

Um lokale Lösungsmöglichkeiten zu suchen, wurde der Beteiligungsworkshop „In Viernheim leben mit dem Klimawandel“ ins Leben gerufen, bei dem Experten zusammen mit interessierten Bürgern die Lage skizzierten und Lösungsmöglichkeiten erarbeiteten.

Eigenes Verhalten überprüfen

Um den Herausforderungen der Zukunft einigermaßen Herr zu werden, gilt es, neben globalen Lösungen aus eigene Aktivitäten zu initiieren. Dazu zählt auch das persönliche Verhalten in Bezug auf den Umweltschutz, was in der Masse auch dem Klima guttun kann.

„Wir haben bei unserem Treffen festgestellt, das Hitze und Starkregen die Themen der Zukunft sein werden. In diese Richtung ging dann auch die Suche nach Lösungen“ fasst der Brundtlandbeauftragte Philipp Granzow die Ergebnisse kurz und passend zusammen.

Im Kleinen geht es beispielsweise darum, für eine bessere Versickerung des Regenwassers zu sorgen. Viernheim sollte so nach und nach zu einer Schwammstadt werden“ schildert Granzow eine Möglichkeit, die von den Teilnehmern formuliert wurde. Auch Fassadenbegrünung und ein Bildungsprogramm sollen einen Beitrag leisten.

Insgesamt galt es mehrere Fragen zu beantworten: Wie verändert sich unser Leben in Viernheim in Zeiten des Klimawandels? Worauf sollten wir uns heute schon vorbereiten?

Mit welchen Wetterextremen haben wir in der heutigen Zeit und der Zukunft zu rechnen? Helfen können kreative Ideen, die den nachfolgenden Generationen mitgegeben werden können. Mit dem lokalen Klimaschutz trägt Viernheim seit über 20 Jahren dazu bei, die globale Erderwärmung einzudämmen.

Mit dem Klimaschutzkonzept 2.0, das derzeit vom Brundtlandbüro der Stadt erstellt wird, sollen auch zukünftig ambitionierte und innovative Projekte zum Schutz des Klimas auf den Weg gebracht werden.

Externe Unterstützung

Unterstützung gibt es dabei vom Büro B.A.U.M, das mit Saskia Petersen und Matthias Putzke zwei Moderatoren in die Kulturscheune geschickt hatte.

Erster Stadtrat Jens Bolze hat bei seiner Begrüßung aber auch die Politik in die Pflicht genommen: „Auch wenn es manche Präsidenten nicht wahrhaben wollen, nicht nur die letzten Monate haben die Auswirkungen verfehlten Handelns gezeigt. Es ist genügend Diskussionsstoff vorhanden, es muss aber auch jeder Einzelne Flagge zeigen. Visionen sind dabei natürlich ausdrücklich erwünscht“.

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