Viernheim

Ausflug Angehörige des Jahrgangs 1933/34 besichtigen Echternach, Lüttich und Maastricht

Reise „quer durch Europa“

Archivartikel

Viernheim.Monschau in der Eifel war der Ausgangspunkt einer fünftägiggen Fahrt des Jahrgangs 1933/34 „quer durch Europa“: Echternach in Luxemburg, Maastricht in Holland und Lüttich in Belgien wurden besucht. Erste Station der Fahrt war Echternach. Bekannt wurde die Stadt durch die Echternacher Springprozession. Doch sie hat noch mehr zu bieten. Davon konnten sich die Jahrgangsmitglieder überzeugen. Echternach ist eine Abteistadt mit Charakter, älteste Stadt von Luxemburg sowie historisches Zentrum der Region Müllerthal in der Luxemburger Schweiz. Die Stadt hat ihr mittelalterliches Ambiente bewahrt.

Beeindruckende Architektur

Am dritten Reisetag musste man etwas früher aus den Federn, denn die Fahrt nach Maastricht in den Niederlanden stand auf dem Programm. Beeindruckend fanden die Ausflügler die mittelalterliche Architektur mit der gotischen Johanniskirche, Dominikuskirche und der romanischen St.-Servatius-Basilika mit ihrer bedeutenden Sakralkunstsammlung. Alle kulturhistorischen Highlights konnte die Jahrgangsgruppe auch bei einer Schifffahrt auf der Maas entdecken.

Von Monschau über die belgische Grenze ist es nur ein Katzensprung, entsprechend schnell erreichten die Jahrgangsangehörigen am vierten Reisetag Lüttich in der französischen Region Wallonien. Lüttich ist eine Stadt in ständigem Wandel und steht für Tradition und Moderne gleichermaßen. Der Lütticher Bahnhof „Guillemins“, entworfen vom berühmten spanischen Architekten Santiago Calatrava, beeindruckt durch seine Struktur, die imposant und gleichzeitig mit einer besonderen Leichtigkeit daherkommt. Tradition und Charme vergangener Zeiten vereinigen sich auf dem Place du Marché mit seiner augenfälligen Steinsäule, dem Symbol der Freiheit der Stadt. Zu den sehenswerten religiösen und historischen Gebäuden zählen die gewaltige Cathédrale Saint-Paul de Liège, die Collégiale Saint-Denis, die Kirche Saint-Barthélemy mit ihrem berühmten Taufbecken und der mächtige Palais des Princes-Éveques. Er wacht über den Platz „Saint-Lambert“, das beliebte Viertel der Rue de la Pierreuse, die berühmte Treppe der Montagne de Beuren und die grünen Hügel der Zitadelle.

Ausgelassene Stimmung

Dass der Jahrgang 1933/34 auch zu feiern versteht, bewies der traditionelle „Viernheimer Abend“. Karl und Elisabeth Hoock hatten zusammen mit Maria Sobau ein kurzweiliges Programm zusammengestellt, eine Melange aus Musik und Poesie, Singen und Schunkeln. Für passende Akkordeonklänge und Schunkelrunden sorgte Hermann Wunderle.

Angenehme Bekanntschaft mit der wald- und wiesenreichen Vulkaneifel machte die Viernheimer Reisegruppe bei ihrer Rückfahrt. Sehenswert ist der reaktivierte Kaltwassergeysir in Wallendorn, der das letzte Ziel der Reise war. Dort staunten die Viernheimer nicht schlecht über das urplötzlich herausschießende Wasser. Der künstliche Schlot befindet sich unter der Wasseroberfläche eines kleinen Teiches.

Jahrgangspräsident Hans Renner und Vorstandsmitglied Siegfried Holzwarth blieb es vorbehalten, allen an der Organisation und Durchführung des mehrtägigen Ausflugs Beteiligten Dank zu sagen – an erster Stelle Ursula Meueler. Alle freuen sich heute schon auf den nächsten Jahrgangstreff, auf das Forellen-Essen am 27. Juli auf dem Gelände der Minigolf-Anlage. red

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