Viernheim

Friedrich-Fröbel-Schule Spannender Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen / Aderyn Harris-Siems Bester

„Reise zum Glück“ bringt den Sieg

Viernheim.„Etwas zu schnell, gute Betonung, flüssig, Endungen verschluckt, zu leise oder beim Fremdtext anfangs nervös“ – die Jury hatte auch beim diesjährigen Vorlesewettbewerb an der Friedrich-Fröbel-Schule ganz genau hingehört und hingesehen. Die besten Sechstklässler hatten sich zum Finale getroffen, um Abschnitte aus selbst gewählten Büchern und Fremdtexte vorzulesen. Am Ende konnte sich Aderyn Harris-Siems mit dem Buch „Reise zum Glück“ von Josef Koller ganz knapp behaupten.

„Die Leistungen waren insgesamt sehr gut, die Teilnehmer lagen nur um wenige Punkte auseinander. Alle hatten sich intensiv mit ihren Texten beschäftigt“ bescheinigte Nicole Klement, Fachschaftleiterin Deutsch, den Schülern ein hohes Niveau. Die Vorbereitungen für den Wettbewerb hatten nach den Herbstferien begonnen. Zunächst galt es in den Klassen zu bestehen. Die größte Herausforderung beim Vorlesen war einmal mehr der Fremdtext, der diesmal aus dem Buch „Sams Wal“ von Katherine Scholes stammte.

Der Expertenjury mit Nicole Klement, Deutschlehrerin Stephanie Schreck, Alexandra Esslinger von der Buchhandlung „Schwarz auf Weiß“, der stellvertretenden Schulleiterin Silke Seitz und Ute Lorenz von der Stadtbücherei wurde es diesmal nicht leicht gemacht.

Urkunde und Gutschein

Schließlich wurde Aderyn Harris-Siems (6 aG) zur Siegerin erklärt. Alina Fleischmann (6 aG), Marvin Ibba (6 b) und Julien Narsi (6 b) landeten gemeinsam auf Platz zwei. Für jeden Teilnehmer gab es eine Urkunde und einen Büchergutschein. Aderyn Harris-Siems wird die Fröbelschule demnächst beim Lesewettbewerb auf Kreisebene vertreten.

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600 000 Kinder und Jugendliche beteiligen sich jedes Jahr daran. Mit dabei sind immer wieder auch Viernheimer Schulen. Beim Vorlesewettbewerb geht es darum, einen Text allein mit der Stimme als Ausdrucksmittel zum Leben zu erwecken. Entscheidend für die Bewertung ist, inwieweit es dem Kind gelingt, sein Publikum zu erreichen und für das vorgestellte Buch zu interessieren.

Die Jury muss dabei bestimmte Kriterien berücksichtigen. Wird der Text sicher und flüssig gelesen, ist die Aussprache deutlich, das Lesetempo angemessen und die Betonung sinngemäß? Versprecher sollten aber nicht bewertet werden. JR

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel