Viernheim

Kreisliga Spvgg. Wallstadt und TSV Amicitia trennen sich mit 2:2 / Überraschender Platzverweis für Patrick Marschlich

Rote Karte ermöglicht den Ausgleich

Archivartikel

Viernheim.Wer vor der Saison die Partie zwischen der Spvgg. Wallstadt und dem TSV Amicitia Viernheim als Spitzenspiel eingestuft hatte, sollte Recht bekommen. Die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz der Mannheimer hatte hohes Tempo mit vielen intensiv geführten Zweikämpfen, bot vier Tore und eine rote Karte für Viernheims Mittelfeldregisseur Patrick Marschlich. Die Viernheimer, bei denen Bauer und und Middendorf für Helbig und Schörghofer in die Startformation gerückt waren, hatten bis zur Hinausstellung die Partie im Griff. Wallstadt machte zwar mächtig Druck, spätestens am Strafraum der Gäste war dann allerdings Schluss. Das Gehäuse von Martin Rheingans geriet nur einmal in Gefahr, als der Torhüter Mitte der ersten Halbzeit einen Gewaltschuss von Marcel Leljak auf dem Winkel fischte. Da stand es bereits 0:1 durch einem von Matteo Monetta sicher verwandelten Strafstoß (5.), Jan-Luca Middendorf war zuvor gefoult worden. Gute Möglichkeiten, auf 0:2 zu erhöhen, wurden durch Daniel Schmitt und Monetta vergeben.

Auch die zweite Halbzeit begann für die Blau-Grünen nach Wunsch. Den Freistoß von Monetta köpfte Kapitän Laurenz Baaß zurück in den Fünf-Meter-Raum, wo sich Marschlich als treffsicherer Abstauber zeigte (50.). Nach etwas mehr als einer Stunde gab es dann das Foul von Marschlich im Mittelfeld, das Schiedsrichter Florian Uhl überraschend mit der roten Karte bestrafte.

Der Anschlusstreffer zum 1:2 nach 73 Minuten war ein gewaltiger Fernschuss von Sebastian Bittlingmaier, der unhaltbar im langen Eck einschlug. Das war ein weiteres Zeichen für Wallstadt, die Partie noch nicht verloren zu geben. Es reichte allerdings nur noch zum Ausgleich, als Rheingans eine Flanke verfehlte und Mario Marth zum 2:2 einköpfen konnte (79.). Die Südhessen retteten den Punktgewinn schließlich mit einer beherzten Spielweise, trauerten aber einem möglichen Auswärtssieg nach. Stinksauer war Viernheims Trainer Norbert Muris, der dem Unparteiischen nach dem Schlusspfiff allerdings keine Information zur brisanten Szene entlocken konnte. JR

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