Viernheim

Tischtennis Mehr als 200 Sportler bei deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren aktiv / Frühere Weltklassespieler schlagen auf

Routiniers an grünen Platten

Archivartikel

viernheim.Spannende Auseinandersetzung an den Tischtennis-Platten erlebten die Zuschauer der deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren, die in der Rudolf-Harbig-Halle und der Sporthalle der Alexander-von-Humboldt-Schule ausgetragen wurden. Mehr als 200 Routiniers hatten sich für die Veranstaltung qualifiziert und ermittelten in unterschiedlichen Altersklassen die jeweiligen Teamsieger. Für die Tischtennisabteilung des TSV Amicitia war die Ausrichtung eine große Herausforderung, der sich sämtliche Mitglieder stellten.

„Wir haben erst im Herbst vergangenen Jahres den Zuschlag bekommen, danach musste gleich mit der Organisation begonnen werden“, wies Elmar Graefen von der Abteilungsleitung auf den großen Zeitdruck hin. Um das Programm in nur zwei Tagen abwickeln zu können, wurde neben der Harbighalle auch in der Turnhalle der AvH gespielt. Hierfür wurden insgesamt 32 Tische aufgebaut, die eigens von einem Hersteller angeliefert wurden. Genauso wie die Bälle, die Zähltafeln, die Netze und die Begrenzungen der Spielboxen.

Der TSV Amicitia kümmerte sich zudem um das leibliche Wohl der Gäste, und das in beiden Hallen. Im Stadion Lorscher Straße hatten die Helfer sogar eine Gulaschkanone aufgebaut, um die Speisen frisch und in ausreichender Menge vorzubereiten. „Wir konnten die Meisterschaften aber nur stemmen, weil wir die Unterstützung von zahlreichen Sponsoren hatten“, sagte Graefen, der sich auch bei den gut 80 Helfern bedankte. Neben dem sportlichen Geschehen fand zum Auftakt in der TSV-Halle eine Abendveranstaltung statt. Geboten wurde ein großes Buffet, eine Magic-Show von Zauberer Steffen Nägele, der übrigens selbst aktiver Tischtennisspieler ist, und ein Auftritt von Überraschungsgast Claus Eisenmann.

DJ sorgt für Stimmung

Abschließend sorgte DJ Limone mit der passenden Musik dafür, dass die Tanzfläche gut frequentiert war. Trotz einer langen Nacht waren die Finalisten am Tag darauf gleich wieder hellwach. Mit Torben Wosik vom SC Staig und Steffen „Speedy“ Fetzner vom Oldenburger TB, die beide über Jahre die deutsche Tischtennisszene prägten, waren auch zwei Altmeister in Viernheim aktiv.

Für Fetzner, der in der Altersklasse 50 mit dem Team des Oldenburger TB den Titel holte, schloss sich dabei ein Kreis. „Er ist hier bei uns 1986 schon deutscher Jugendmeister geworden. Damals haben wir die erste bundesweite Veranstaltung ausgerichtet“, blickte Elmar Graefen zurück. Wosik, der noch in der Bundesliga aktiv ist, stand bei den Senioren 40 ebenfalls ganz oben auf dem Siegertreppchen.

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