Viernheim

Triathlon Damenteam des TSV Amicitia nach abschließendem Rennen in Berlin auf Platz elf der Bundesliga-Tabelle

Saisonziel knapp verpasst

Viernheim.Das angestrebte Saisonziel, einen Platz unter den besten zehn Mannschaften der Triathlon-Bundesliga, hat der TSV Amicitia knapp verpasst. Nach dem letzten Wettkampf belegt das Damenteam den elften Tabellenrang. Auch wenn das Wunschziel nicht realisiert werden konnte, war das große Finale der Wettkampfsaison tatsächlich auch der Höhepunkt.

Das letzte Bundesliga-Rennen wurde in Berlin ausgetragen, in der Hauptstadt herrschte am Finals-Wochenende eine tolle Atmosphäre. Wegen der deutschen Meisterschaften waren die deutschen Spitzentriathleten und die gesamte Weltklasse über die Sprintdistanz am Start. Das Viernheimer Team mit Nina Heidemann, Kathrin Halter, Ursula Trützschler und Franziska Schildhauer war in Berlin in einer Unterkunft mit dem Bundesliga-Herrenteam aus Heidelberg. „Die weiten Wege in einer solchen Großstadt waren logistisch eine Herausforderung“, nennt Peter Grüber, der das Team vor Ort betreute, den wesentlichen Unterschied zu den Wettkämpfen in kleineren Städten.

Besonders eindrucksvoll für alle Starter waren die historisch bekannten Stätten. Gestartet wurde am Wannsee, der Zielbereich lag am Olympiastadion, und der Saisonabschluss wurde auf dem Maifeld gefeiert.

Das Rennen begann am bekannten Berliner Strandbad, vom Land aus stürzten sich die Triathletinnen ins Wasser. Die vier Viernheimerinnen erwischten einen guten Start und waren lange vorne platziert. Am Ende des Schwimmens zogen die anderen Teilnehmerinnen aber das Tempo noch einmal an, so dass die TSV-Amicitia-Damen etwas an Boden verloren.

Fast zeitgleich in der Wechselzone

Franziska Schildhauer war im dichten Feld als 34. die Schnellste, aber knapp gefolgt von ihren Teamkameradinnen. Deshalb fuhren die Viernheimerinnen auf dem Rad auch alle zusammen. Dabei hatten sie Glück, dass sie nicht in den schweren Massensturz verwickelt wurden.

Alle vier kamen nahezu zeitgleich in der Wechselzone am Olympiastadion an, allerdings schon mit beträchtlichem Rückstand auf die Spitze um die spätere Siegerin Laura Lindemann. Auf den abschließenden fünf Kilometern konnte Ursula Trützschler nicht wie erhofft ihre Laufstärke ausspielen. Sie machte dennoch einige Plätze gut und landete als erste der Viernheimer Starterinnen auf Platz 33. Die anderen Damen kamen aber kurz danach ins Ziel. In der Addition der Einzelplatzierungen erreichte der TSV Amicitia 112 Punkte und damit den elften Platz in der Tageswertung.

Dadurch machte das Team auch noch einen Rang in der Gesamttabelle gut und beschließt die Saison 2019 mit dem elften Tabellenplatz. Ursula Trützschler konnte sich zudem in der Einzelwertung unter den besten acht Athletinnen der ganzen Saison platzieren. su

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