Viernheim

Kanalnetz Inliner-Sanierung beginnt Mitte Oktober

Schäden an den Rohren festgestellt

Viernheim.. Gute Erfahrungen hat die Stadt in der Vergangenheit mit der sogenannten Inliner-Sanierung von schadhaften Kanälen gemacht. Dabei wird das Abwasserrohr nicht ausgegraben, sondern mit Hilfe eines Roboters gereinigt. Dann wird in das defekte alte Rohr ein neues eingezogen. Dieses Verfahren soll nun in den Straßen Am Stockfeld und An der Oberlück, in der Kirschenstraße sowie der Peter-Minnig-Straße zum Einsatz kommen. Nach Angaben der städtischen Pressestelle hat der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung die Arbeiten an eine Stuttgarter Rohr-Sanierungsfirma vergeben. Die Auftragssumme belaufe sich auf rund 144 000 Euro. Die Arbeiten sollen Mitte Oktober beginnen und bis Januar 2018 dauern.

Die Schäden im Kanalnetz werden durch eine optische Inspektion festgestellt, klassifiziert und nach Sanierungsbedarfszahlen eingestuft. Die insgesamt neun Haltungen (Verbindungsstrecken zwischen zwei Schächten) in den betroffenen Straßen wurden laut Verwaltung zuletzt im April 2014 untersucht. Das Ergebnis: Bei allen Haltungen, die in den Jahren 1956 bis 1962 verlegt wurden, bestehe "sofortiger beziehungsweise kurzfristiger Handlungsbedarf".

Starke Korrosion

Erster Stadtrat Jens Bolze bezeichnet die Maßnahme als ein "wichtiges Investment in ein funktionierendes Kanalnetz". Beseitigt würden Oberflächenschäden mit einer sehr starken Korrosion, die die Standsicherheit des Kanals gefährdeten. In hydraulischer Hinsicht seien die Kanalverbindungen unbedenklich, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung. wk

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