Viernheim

Nibelungenschule Neue Spielgeräte auf dem Pausenhof eingeweiht / Schüler wirken bei der Anschaffung mit

Schaukel bewegt Groß und Klein

Archivartikel

Viernheim.Die Nibelungenschüler stehen hinter dem rot-weißen Absperrband und blicken fast schon sehnsüchtig auf die Nestschaukel und das Bodentrampolin. Aber die Geräte dürfen sie noch nicht benutzen, die neu gestaltete Spielfläche auf dem Pausenhof ist noch abgesperrt. Umso größer werden die Augen, als Lehrer Tobias Adam einige Schüler doch durch die Absperrung lässt. Die Erst- bis Viertklässler der Nibelungenschule drängen sich um den neuen Platz und staunen, als auch Angelika Beisel zu den neuen Geräten kommt.

„Vor vier Jahren haben sich unsere Schüler schon gewünscht, dass es neue Spielgeräte auf dem Hof gibt“, erzählt die ehemalige Schulleiterin den Schülern. Aber nicht immer gehe alles so schnell, wie man es sich wünsche, sagt sie. Tatsächlich hat es eine ganze Zeit gedauert, bis es endlich soweit war. „Der Kreis als Schulträger hat der Anschaffung der neuen Geräte zugestimmt“, berichtet die kommissarische Schulleiterin Anke Hofmann, dass Schaukel und Trampolin bestellt werden konnten. „Zuletzt musste das Wetter noch mitspielen, damit Geräte und Fallschutz endgültig montiert werden konnten.“

Regeln für die Nutzung

Warum es ausgerechnet eine Schaukel und ein Trampolin geworden sind? Das weiß Tobias Adam. Der Lehrer hat die gesamte Schülerschaft in diese Entscheidung einbezogen. „Erinnert ihr euch an die Umfragen, was ihr euch für den Pausenhof wünscht? Ihr durftet abstimmen, und das waren die Geräte mit den meisten Stimmen“, erklärt Adam. Damit jeder lange Freunde an der neuen Anlage hat, wurden Regeln für die Nutzung aufgestellt, die nicht nur an der Schaukel und am Trampolin hängen, sondern auch in allen Klassenzimmern.

Und es gibt die „Pausen-Buddies“, die sich um die Einhaltung der Regeln kümmern. Das sind die Schüler, die ganz aufgeregt bei den Spielgeräten stehen. „Die verteilen auch Gelbe und Rote Karten, wenn man sich nicht an die Regeln hält“, warnt Anke Hofmann. Len und Yoshi aus der dritten Klasse lesen deshalb noch einmal vor, worauf man achten muss: anstellen, nicht vordrängen, nicht zu lange hüpfen oder schaukeln, keinen Quatsch machen.

Dann endlich schneidet Angelika Beisel das Band durch – und die Spielgeräte sind endlich freigegeben. Bis zur nächsten Pause ist es aber erst einmal die ehemalige Rektorin, die es sich in der Nestschaukel gemütlich macht und die erste Runde schaukelt. su

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