Viernheim

Freizeit II Nur wenige Familien nutzen bislang die wieder geöffneten Spielplätze

Schaukeln unter Auflagen

Archivartikel

Viernheim.Die rot-weißen Absperrbänder sind verschwunden, die Verbotsschilder wurden durch Hinweisschilder für die regelkonforme Nutzung der Geräte ersetzt. Seit Beginn der Woche sind die Spielplätze in Viernheim wieder geöffnet. Der Andrang auf Klettergerüst und Rutschen war in den ersten Tagen aber noch überschaubar. Bürgermeister Matthias Baaß hatte die Öffnung der städtischen Spielplätze schon in der vergangenen Woche in die Wege geleitet, am Montag entfernten die Mitarbeiter des Stadtbetriebs dann die Absperrungen.

„Die Bedingung für die Nutzung ist, dass die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden“, betont der Bürgermeister. Darüber hinaus sind die Hygienevorgaben zu beachten. Worauf es darüber hinaus ankommt, ist auf entsprechenden Schildern beschrieben.

Baaß setzt auf die Mithilfe der Eltern, geht aber auch davon aus, dass die Verhaltensregeln eingehalten werden: „Wir haben das jetzt alle mehrere Wochen geübt.“ Erster Stadtrat Bastian Kempf stimmt ihm zu: „Es liegt in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten und der Begleitpersonen, nach den Kindern zu schauen – auch im eigenen Interesse.“ Die Spielplätze würden ohnehin regelmäßig kontrolliert, eine verstärkte Patrouille, ob die Regeln befolgt werden, gebe es nicht. „Wir schicken sicherlich nicht die Polizei zu kleinen Kindern“, sagt Bastian Kempf.

In den ersten Tagen nach Wiedereröffnung der Spielplätze war bei den Viernheimern noch nicht die große Lust auf Schaukel und Sandkasten zu spüren. Das zu Beginn der Woche unbeständige Wetter, mit Wind und Regenschauern, zog nur vereinzelt die kleinen Besucher auf die Spielplätze. Jetzt, mit steigenden Temperaturen und viel Sonnenschein, dürfte sich das aber ändern und wieder mehr los sein auf Klettergerüst und Seilbahn. su

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