Viernheim

Naturheilverein Dokumentarfilm über Impfschäden / Zahlreiche Schicksale präsentiert

Schützender Segen - giftiger Fluch

Viernheim.Der Naturheilverein Viernheim, Weinheim und Umgebung hatte in die Kulturscheune Viernheim zu dem Dokumentarfilm "Ich impfe nicht" eingeladen. Der Film mit einer Länge von 90 Minuten schildert zahlreiche Schicksale schwer behinderter Menschen, deren Leiden nach Darstellung mehrerer Betroffener auf eine Vielzahl von Impfungen zurückzuführen sind. Nach Feststellung der "Ständigen Impfkommission" (STIK) erhalten Kinder in den ersten 15 Lebensmonaten bis zu 37 Impfstoffgaben mit mindestens elf Spritzen, die sie vor Krankheiten schützen sollen. Nach dieser Studie kann demnach ein Erwachsener im Laufe seines Lebens weit über 100 Impfstoffgaben bekommen.

Wenn bei einer Entzündung im Körper geimpft wird, gelangen Schadstoffe, zum Beispiel Aluminiumverbindungen, in das Gehirn und führen zu schwersten Behinderungen durch Schäden im Immunsystem. Wie im Film von Wissenschaftlern und Ärzten dargestellt, wird der Organismus durch die Fehlsteuerung der Antikörper schwer beschädigt. Der Film zeigt mehrere Fälle solcher Impfschäden, die bei Kindern von ihren Müttern, bei Erwachsenen nach eigener Darstellung geschildert werden.

Ein Arzt, der zehn Jahre im Paul-Ehrlich-Institut tätig war, verließ dieses Gremium, weil eine Expertenrunde die Ursache eines Impfschadens verschleiern wollte, um das Ansehen der Impfungen nicht zu beschädigen. In dem Film wird auf die Manipulation von Studien hingewiesen, die von der Pharmaindustrie bezahlt wurden. Häufig würden auch Gutachter von der Impflobby bestellt.

In dem Film werden auch die Umstände bei Massenimpfungen behandelt. Die hierbei aufgetretenen Krankheiten seien immer die Folge schlechter Lebensbedingungen gewesen: schlechte Ernährung, schmutziges Trinkwasser, mit Mikroben verseuchte Luft. Menschen in den Entwicklungsländern bräuchten genug zu essen, sauberes Trinkwasser und Wohnungen ohne Parasitenbelastung. Auch in Europa sei der Rückgang bestimmter Infektionskrankheiten durch andere Faktoren als Impfung erreicht worden. So sei die Zahl der Todesfälle durch Keuchhusten nach Kriegsende kontinuierlich zurück gegangen. Auch bei Tuberkulose wurde ein extremer Rückgang der Todesfälle nach dem Krieg festgestellt.

Kritische Auseinandersetzung

Der Film untersucht auch kritisch die Arbeit der STIK. Dabei wurde festgestellt, dass nur fünf von 17 Mitgliedern dieses Gremiums nicht von Interessenkonflikten belastet waren. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass die Honorare der Mediziner für deren Vorträge von der Pharmaindustrie bezahlt würden. Als die STIK 1972 gegründet wurde, erhielten Kinder im ersten Lebensjahr eine Impfdosis, 1976 seien es bereits sieben gewesen, und bis 2015 stieg diese Zahl auf 34. Eine korrekte Darstellung der Impfschäden in Statistiken sei schon deshalb nicht möglich, schildert der Film, weil Kinder, die schon einmal einen Impfstoff nicht gut vertragen haben, bei den Zulassungsstudien nicht berücksichtigt werden. Dadurch würden diese Studien eine heile Welt vermitteln.

Schwierige Anerkennung

"Wie ist es zu erklären, dass ein geimpftes Kind trotzdem Masern bekommt?", wird in dem Film gefragt. Wie schwer es Betroffene haben, wird mit der Tatsache dargestellt, dass keine der gezeigten schweren Erkrankungen und Behinderungen als Impfschaden anerkannt wurde. Schwere Krankheiten der Kinder seien heute Fettsucht, Rheuma, Verhaltensstörungen und Allergien. Dass die Kinder häufig Pommes frittes essen, Red Bull trinken und drei Stunden am Tag Fernsehen, wird kaum zur Kenntnis genommen, wenn jedoch nur eine Impfung im Impfpass fehlt, hagelt es Kritik. Das sei Heuchelei, meint einer der im Film befragten Mediziner.

Eine Folge von in Viernheim aufgetretenen Impfschäden hatte der Arzt und Vorsitzende des Naturheilvereins, Manfred van Treek, dokumentiert. Auch bei diesen Patienten stellte sich heraus, dass ihre Schäden auf die Häufigkeit der Impfungen und auf die Impfdosis zurückzuführen waren. Bei abschließenden Gesprächen mit dem Publikum, das viele Fragen stellte, wurde festgestellt, dass eine Impfung ein Risiko sei, ohne Impfung jedoch ein Restrisiko bestehe. H.T.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel