Viernheim

Fußball-Kreisklasse A II Türkspor Edingen provoziert Spielabbruch bei den Blau-Grünen

SG Viernheim wird Favoritenrolle gerecht

Viernheim.Sechs Punkte an einem Wochenende, das hatten die beiden Viernheimer Vertreter in der Fußball-Kreisklasse A, Staffel II Mannheim, schon lange nicht mehr erlebt. Während der Auswärtserfolg der SG Viernheim bei der SpVgg Wallstadt II nicht unerwartet kam und sichere drei Punkte bedeutete, muss die Reserve des TSV Amicitia auf die Zähler noch warten. Die Partie gegen Türkspor Edingen wurde nach einer guten Stunde vom Schiedsrichter abgebrochen, weil die Gäste nach vier Platzverweisen nicht mehr weiterspielen wollten. Jetzt muss das Kreissportgericht entscheiden, wobei der Sieg wohl den Viernheimern zugesprochen wird.

Wallstadt II – SG Viernh. 2:4 (2:2)

Die Orangenen taten sich auch beim Drittletzten in Wallstadt schwer, konnten erneut keine konstante Leistung abrufen. Die Hausherren gingen früh in Führung, Viernheim drehte die Partie aber mit einem Doppelschlag, doch Wallstadt glich noch vor der Pause aus. Erst im zweiten Abschnitt wurden die Südhessen ihrer Favoritenrolle gerecht und legten zwei weitere Treffer nach. Das Team von Trainer Ümit Erdem kletterte damit ins Mittelfeld, während die Gastgeber weiter in Abstiegsgefahr schweben.

Nach zehn Minuten hatte Nils Gähr die SpVgg in Führung geschossen. Die SG antwortete mit Treffern von Perica Plavcic (20.) und Marco Buttler (29.), doch Marvin Witt markierte noch vor der Pause den Ausgleich. Der eingewechselte Can Demirci (60.) und Buttler mit seinem zweiten Treffer (78.) machten dann alles klar.

TSV Am. II – Türksp. Eding. abg.

In den vergangenen Tagen forderten die Fußballverbände von Spielern und Trainer mehr Respekt gegenüber den Schiedsrichtern ein. Bei Neuling Türkspor Edingen ist die Botschaft nicht angekommen. Nach einer knappen Stunde flogen vier Gästekicker im Minutentakt mit Gelb-Rot vom Platz, weil sie nicht mit den Entscheidungen des Unparteiischen einverstanden waren und ihm sogar Rassismus unterstellten.

„Man kann ja anderer Meinung sein, aber irgendwann ist mal Schluss“, sagte Viernheims Trainer Amir Nur. „Meiner Mannschaft muss ich ein Kompliment machen. Sie lag beim Abbruch mit 2:1 in Führung, ließ sich aber von den Geschehnissen nicht anstecken.“ Nach Lemberges 0:1 hatten Taflan und Achilles für Viernheim getroffen. JR

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