Viernheim

Ausflug Frauenchor 1947 Viernheim unterimmt Mehrtagesfahrt in die beschauliche Stadt an der Saale

Singend durch Naumburg

Archivartikel

Viernheim.Alle zwei Jahre zieht es den Frauenchor 1947 Viernheim aus Verne in die Ferne. Dieses Mal ging der Weg Richtung Osten in die sehr schöne Stadt Naumburg an der Saale. Vorbei an Weimar, wo die Gruppe die Möglichkeit hatte, das Kleinod anzuschauen, kamen sie am frühen Nachmittag in Naumburg an. Die Stadtführung startete direkt vor dem Hotel „Alte Schmiede“. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass Naumburg erstmals um 1012 urkundlich erwähnt wurde und im Mittelalter Bischofssitz und bedeutender Handelsplatz war, da sich die Nord-Südstraßen sowie die Ost-Westwege kreuzten. Einzigartig in Deutschland ist der bis heute fast unversehrt erhaltene Stadtgrundriss mit Bürgerstadt und Domfreiheit.

Die anschließende Führung durch den Naumburger Dom St. Peter und Paul war nicht weniger imposant, denn allein die Reliefs zur Passionsgeschichte am Westlettner und die zwölf überlebensgroßen Stifterfiguren faszinieren durch ihre unvergleichliche Wirklichkeitsnähe und individuelle Ausdruckskraft. Vor allem die Stifterfigur Uta zieht jährlich tausende Besucher in den Bann. Für den Frauenchor war es eine Ehre direkt unter diesen Stifterfiguren unter der Leitung der Vizedirigentin Birgit Käser „Die Rose“ und „Die Irischen Segenswünsche“ vortragen zu dürfen.

Nach einer kleinen Stärkung auf dem Marktplatz machte sich die Gruppe auf den Weg zur berühmten Sektkellerei Rotkäppchen in Freyburg, wo sie eine dreigliedrige Sektverkostung durchführten und in die Geheimnisse der Sektkelterei eingeführt wurden.

Der obligatorischen Shopping-Tour am nächsten Morgen stand nichts im Wege, da es in Naumburg wunderschöne, kleine inhabergeführte Geschäfte gibt, bei denen es Spaß macht, einkaufen zu gehen.

Nachdem die Teilnehmer des Ausflugs dann um 12 Uhr bei einem Orgelkonzert in der Kirche St. Wenzel die Hildebrandt-Orgel in ihrem vollem Volumen z hören bekam, erkundeten sie am Nachmittag auch die Umgebung von Naumburg mit einem Schiff auf der Saale. Der Weg führte von Bad Kösen bis zur Rudelsburg. Auf der Burg selbst bot sich die Gelegenheit gemeinsam mit dem Stadtverordnetenvorsteher Norbert Schübeler, der sich als perfekter Klavierspieler erwies, den Originaltext des Liedes „An der Saale schönem Strande“ zu singen.

Nach einigen weiteren Liedvorträgen fuhr die Gruppe wieder zum Hotel, wo sie selbst einen wunderschönen „Viernheimer Abend“ mit Einlagen, Liedern und Sketchen bereiteten. Die sonntägliche Heimfahrt mit einem Zwischenstopp in Alsfeld rundete das Programm ab.

Da es schon wieder Ideen für das nächste Ausflugsziel gibt, gilt bereits heute die Einladung an die gesamte Bevölkerung sich in zwei Jahren wieder dem Frauenchor anzuschließen unter dem Motto : „Wo man singt, da lass dich nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder.“ red

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