Viernheim

Musik Sänger-Einheit bewirtet Gäste auf dem Vereinsgelände / Vier Chöre präsentieren ihr Können

Sommerfest lockt viele Besucher

Viernheim.Auch wenn die Sonne nur selten durch die dichte Wolkendecke lugte, das Sommerfest der Sänger-Einheit lockte auch diesmal wieder zahlreiche Besucher auf das Vereinsgelände am Lampertheimer Weg. „Wir sind sehr zufrieden, dass die große Hitze vorüber ist“, freute sich Vorstandsmitglied Wolfgang Haas schon über die angenehmen Temperaturen und ließ sich auch von ein paar Regentropfen nicht beeindrucken. In der Halle präsentierten vier Viernheimer Chöre unterschiedliche Liedvorträge. Dazu gab es unter Zelten im Außenbereich leckere Speisen und erfrischende Getränke. Die Besucher konnten die eine oder andere nette Unterhaltung führen.

Unter der Woche hatten zahlreiche Vereinsmitglieder die Voraussetzungen für ein gelungenes Fest geschaffen. „Das verdient natürlich höchste Anerkennung. Im Gegensatz zu anderen Vereinen haben wir bei der Suche nach Helfern keine Probleme“, freute sich Haas über das Engagement aus den eigenen Reihen.

Männern die Leviten gelesen

Seit mittlerweile 20 Jahren findet das Sommerfest auf dem Vereinsgelände statt, zuvor war die Veranstaltung einige Male in der Feierabendhalle präsentiert worden. Die Sänger der „Einheit“, wie der Verein auch genannt wird, brachten unter der Leitung von Meinhard Wind einige Stücke zu Gehör. So ertönten „Roll Jordan Roll“ mit Solist Jürgen Heiligenthal, das „Räuberlied“ und die Fußballhymne „You’ll Never Walk Alone“, auch wenn dabei natürlich nicht ganz so viele Stimmen wie oft im Stadion an der Liverpooler Anfield Road zu hören waren. Der Frauenchor Viernheim unter der Leitung von Chordirektor Hans Kaspar Scharf las den Herren der Schöpfung mit dem Stück „Frauen“ gleich ’mal die Leviten. In der femininen Variante des Klassikers „Männer“ von Herbert Grönemeyer heißt es unter anderem „Für was braucht die Frau ’nen Mann?“. Danach folgten noch das Lied „Die Hefe“ und der „Shoop-Shoop-Song“.

In erster Linie klassischen Chorgesang präsentierte der Männergesangsverein Liederkranz unter der Leitung von Dirigentin Edith Schmidt mit den Stücken „Mein Mädchen“, „Lord, I Want To Be A Christian“ und „Der Jäger Abschied“. Fordernd war dagegen der Beginn des Auftritts des Männergesangsvereins von 1846, mit dem Lied „Ein Bier“. Anschließend war der Chor „Willenlos“, wie Marius Müller-Westernhagen seine Komposition getauft hat, um am Ende bei „Donna Maria“ dann doch wieder versöhnliche Töne anzuschlagen.

Während des Musikprogramms hatten die Helfer an den Grills, im Ausschank und an der Kasse, aber auch das Bedienpersonal, alle Hände voll zu tun, um den Hunger und den Durst der Gäste zu stillen. Stark nachgefragt waren einmal mehr die Steaks „à la Sänger-Einheit“, was hauptsächlich an der würzigen Zwiebelsoße lag. Da durften ein frisch gezapftes Pils oder eine kühle Weinschorle nicht fehlen.

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