Viernheim

Verwaltung Josef Benz nach 51 Jahren Dienst in den Ruhestand verabschiedet / Rudolf Haas tritt Nachfolge an

Sozialamt unter neuer Leitung

Viernheim.Seine Dienstzeit beträgt genau 51 Jahre und zwei Monate. Jetzt wurde der Magistratsoberrat und langjährige Leiter des Amtes für Soziales und Standesamt Josef Benz (kleines Bild) in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Rudolf Haas an.

Dieser ist bereits seit mehreren Jahren Mitarbeiter der Stadt, wo er 1989 seine Ausbildung begann. Zuletzt war er stellvertretender Leiter des Kultur- und Sportamts, Abteilung Sport, Freizeit und Städtepartnerschaften. Neben der Organisation von zahlreichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem 2012 neukonzipierten „4nheimer Stadtfest“, kümmerte er sich hauptverantwortlich um die internationalen Kontakte der Stadt Viernheim. Bereits Ende März 2019 hatte der Magistrat die Neubesetzung des Amtes für Soziales und Standesamt mit Haas beschlossen.

Sein langjähriges Wirken im Rahmen der Städtepartnerschaftsarbeit nahmen Bürgermeister Matthias Baaß sowie Amtsleiter Stephan Schneider zum Anlass, den engagierten Mitarbeiter und Kollegen in der letzten Sitzung der Kommission für städtepartnerschaftliche und internationale Beziehungen offiziell „Dank“ zu sagen und als Betreuer der Kommission zu verabschieden. „Für Dich waren die Städtepartnerschaften immer eine Herzenssache“, so Baaß, der Haas ein stets überlegtes Handeln attestierte.

Vorgänger Josef Benz begann 1968 seine Ausbildung bei der Stadtverwaltung unter dem damaligen Bürgermeister Hans Mandel. Seitdem hat er mit weiteren vier Bürgermeistern und vier Ersten Stadträten zusammengearbeitet, erklärte Bürgermeister Baaß bei der Verabschiedung in der Kindertagesstätte Entdeckerland. Der ersten Tätigkeit im Kämmereiamt, Abteilung Stadtkasse, von 1971 bis 1979, folgte die Sachbearbeitung im Sozialamt, Abteilung Wohngeld bis 1985, sowie anschließend die Abteilungsleitung im damaligen Amt für Erwachsenenbildung, Musikerziehung und Stadtbücherei von 1985 bis 1991, bis Benz dann das Amt für Sozialwesen leitete, das 2009 mit dem Standesamt zusammengelegt und in das Amt für Sozialwesen und Standesamt umbenannt wurde. „Geht nicht, gab’s nicht!“, hob Baaß die Kreativität Benz’ hervor, der stets Lösungen für unterschiedliche Probleme gefunden habe. red

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