Viernheim

Ferienspiele Kinder machen erste Erfahrungen auf dem Rücken der Pferde / Drei Stationen zum Reiten, Voltigieren und Putzen

Spektakulärer Abgang vom Übungsbock

Archivartikel

Viernheim.Erst aufsteigen und turnen auf dem Voltigier-Bock, dann mit der Bürste über das Fell des Ponys streichen und schließlich auf dem Rücken der Pferde durch die Halle reiten. Für die Ferienspielkinder ist es ein aufregender Nachmittag beim Reit- und Fahrverein.

Der Pferde-Nachmittag ist erneut ein absoluter Anziehungspunkt für die Viernheimer Kinder. Die Plätze waren wie in den Vorjahren schnell vergeben, 24 Mädchen probieren sich an den drei Aufgaben. Susanne Röder hat in bewährter Manier die Stationen in der Halle, auf dem Freigelände und im Stall vorbereitet. In drei Gruppen sind die Mädchen unterwegs zum Reiten, Voltigieren und Putzen. Natürlich sind die Kinder ganz versessen darauf, auf einem richtigen Pferd zu sitzen. „Richtiges Reiten geht natürlich bei so einem Schnuppertag nicht“, erklärt Susanne Röder. Aber auf „Ritschie“ und „Mogli“ bekommen die Kinder wenigstens ein bisschen Reitgefühl.

Kurze Einweisung

Bevor sie auf das Schulpferd und das Pony der Familie Holzschuh steigen dürfen, gibt es eine kurze Einweisung, wie man sich in der Nähe von Pferden und im Sattel richtig verhält. Und natürlich muss ein Helm auf den Kopf, zur eigenen Sicherheit. Und dann führen die Helfer Celine und Rebecca Gießler sowie Celine Ziegler und Franziska Röder die Pferde im Schritttempo durch die Reithalle.

Zum Reiten gehört auch die tägliche Pferdepflege. Maresa Eichhorn zeigt, wie die Vierbeiner richtig geputzt werden. Mit einem Striegel und einer Bürste wird vorsichtig das Fell von Gretchen geputzt. „Immer schön in eine Richtung bürsten“, erklärt Maresa Eichhorn. Der Schwanz des Ponys von Familie Holzschuh wird dagegen nicht gebürstet, sondern nur „verlesen“. Und so wird der Schweif Strähne für Strähne vorsichtig entwirrt.

„Rechtes Bein nach links schwingen“, sagt Laura Falkenstein genau an, was die Kinder im Freien am Voltigier-Übungsbock machen sollen. Die Helferin achtet darauf, dass bei dem Training auch die Handgriffe richtig sitzen.

Bei den einfachen Figuren knien die Ferienspielteilnehmer auf dem Holzpferd, die ganz Mutigen stellen sich sogar hin und strecken elegant die Hände zur Seite. „Halbe Mühle, mit Rückwärtssitz“, kündigt Laura Falkenstein schon die nächste Übung an. Und da probieren die Mädchen sogar einen spektakulären Abgang: mit einer Rolle vorwärts vom „Pferdehals“ auf den Boden.

Nachdem am Donnerstag eine Theaterfahrt zum Heidelberger Schloss auf dem Ferienspielprogramm steht, wird es in der kommenden Woche sportlich: Die Ferienspielkinder können sich nacheinander im Tauchen, Ringen, Tennis, beim Sportabzeichen und Tischtennis ausprobieren. su

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