Viernheim

Fußball Erste Mannschaft des TSV Amicitia bei TSG Lützelsachsen gefordert / Beide Teams wollen am Führungsduo dranbleiben

Spitzenspiel mit Derbycharakter

Archivartikel

Viernheim.Der Tabellendritte TSG Lützelsachsen erwartet den unmittelbaren Verfolger TSV Amicitia Viernheim, das ist auch in der Fußball-Kreisliga Mannheim ein Spitzenspiel. Nur der Gewinner bleibt am Führungsduo Rot-Weiß Rheinau/Spvgg. Wallstadt dran. Es steckt also viel Brisanz in der Partie am Sonntag, 27. Oktober, 15 Uhr, zumal auch noch der Derbycharakter dazu kommt.

Gastgeber Lützelsachsen wurde als Vizemeister, der erst in der Relegation am Aufstieg in die Landesliga Rhein-Neckar gescheitert ist, vor Saisonbeginn zum Mitfavoriten auf den Titel gemacht, zeigte bisher aber einige Schwächen. Bei sieben Siegen musste das Team auch schon drei Niederlagen in Friedrichsfeld (3:4), gegen den FV Leutershausen (1:2) und die Spvgg. Wallstadt (0:3) hinnehmen. Am vergangenen Sonntag gab es für das Team von Trainer Rick Hutter beim MFC 08 Lindenhof allerdings einen überzeugenden 4:1-Auswärtssieg.

Auch beim TSV Amicitia Viernheim weist die Formkurve starke Schwankungen auf. Nach einem gelungenen Saisonstart mit vier Siegen und zwei Unentschieden waren die Blau-Grünen auf einmal mitten drin im Titelrennen. Eine bittere 3:5-Niederlage bei Aufsteiger Hochstätt Türkspor und zuletzt das 2:3 auf eigenem Platz gegen Spitzenreiter SC Rot-Weiß Rheinau sorgten jedoch für Ernüchterung, zumal auch die Leistungen nicht immer gut waren. Dabei hat auch die personelle Situation eine große Rolle gespielt. Immer wieder sind Stammspieler aus unterschiedlichen Gründen ausgefallen. So wird Kapitän Laurenz Baaß nach einer Kreuzbandoperation wohl erst wieder in der Rückrunde eingreifen können, sofern der Heilungsprozess optimal verläuft.

John Wells fehlt mehrere Wochen

Auch Mittelstürmer John Wells wird noch einige Wochen fehlen, weil er nach seinem Platzverweis auf dem Lindenhof für acht Spiele gesperrt wurde. Trainer Marc Willems musste deshalb immer wieder Umstellungen vornehmen, was natürlich den Spielrhythmus gestört hat.

Besonders augenfällig war die Schwäche in der Defensive, die in den ersten Spielen noch ein Bollwerk war. Dafür verfügen die Südhessen mit 33 Treffern in zehn Spielen über den zweitbesten Angriff der Liga und stellen mit Daniel Schmitt (13 Tore) den erfolgreichsten Angreifer.

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