Viernheim

Jugendförderung TSV Amicitia unterstützt Fußball-Projekt

Sportlicher Beitrag zur Integration

Archivartikel

Viernheim.Sport, und speziell Fußball, sind ein ganz wichtiger Bestandteil von Integration. Zu dieser Erkenntnis ist auch das Stadtteilbüro Ost gekommen und versucht auf diesem Weg zugewanderten Kindern und Jugendlichen – auch ohne große Worte – ein Miteinander zu ermöglichen. Zu den zahlreichen Projekten der städtischen Jugendförderung zählt der Mädchenfußball, bei dem die Verantwortlichen mit den Viernheimer Schulen und der Fußballabteilung des TSV Amicitia eng zusammenarbeiten. Das Training findet immer dienstags ab 15.30 Uhr in der Rudolf-Harbig-Halle statt.

Bei einer der Übungseinheiten konnten nun besondere Besucher begrüßt werden. Fußball-Abteilungsleiter Ralf Schmitt und Jugendkoordinator Uwe Beck schauten vorbei und übergaben 14 neue Trainingsbälle. Da strahlten die Mädchen natürlich und konnten es kaum erwarten, endlich mit den neuen Bällen in der Halle zu spielen.

Geleitet werden die Trainingsstunden von Katharina Jannaschka und Cedric Feddeck, der bei den Blau-Grünen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Der Treff ist für alle Mädchen offen, die in ihrer Freizeit gerne Fußball spielen möchten, ohne gleich einem Verein beizutreten. Bei der Übergabe der Bälle erinnerte Lars Prechtl vom Stadtteilbüro Ost der Jugendförderung an die Anfänge. „Lange bevor das bundesweit ein Thema wurde, haben wir sportliche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in den Mittelpunkt unserer Aufgaben gestellt. Der TSV Amicitia war von Beginn an dabei, erster Trainer war Giro Sacco gewesen.“

Suche nach Talenten

Für Ralf Schmitt und Uwe Beck bietet das Projekt auch eine gute Möglichkeit, dem einen oder andere Talent auch den Vereinssport näherbringen zu können. Schließlich genießt die Nachwuchsarbeit der Fußballerinnen auch über die Region hinaus schon seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf.

Das Stadtteilbüro Ost, das in der Villa Kunterbunt beheimatet ist, bietet Mädchen aber auch andere Möglichkeiten, sinnvoll die Freizeit zu gestalten. Jeden Donnerstag findet unter dem Titel „Für Mädchen, die etwas erleben möchten“ in der Bibliothek der Humboldtschule das sogenannte „Girls Event“ statt. Dabei planen, organisieren und gestalten 13- bis 15-Jährige selbständig Veranstaltungen. Derzeit wird eine Pyjama-Party vorbereitet. JR

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