Viernheim

Hundefreunde Agility-Turnier fordert Zwei- und Vierbeiner / Fast 70 Teilnehmer

Sprünge souverän gemeistert

Archivartikel

Viernheim.Hundesport gewinnt immer mehr Freunde, auch in Viernheim. Dabei geht es nicht darum, den vierbeinigen Freund auf Schauen zu präsentieren oder auszuführen, sondern um gemeinsame Aktivitäten. Seit einigen Jahren ist Agility ein beliebtes Angebot für Mensch und Tier. Beim Verein der Hundefreunde in Viernheim hat man den Trend längst erkannt und richtet entsprechende Turniere aus. Am Sonntag stand auf dem Vereinsgelände am Kirschenweg erneut ein Agility-Turnier auf dem Programm, zu dem fast 70 Teilnehmer angereist waren.

„Das ist wieder eine stolze Zahl. Es spricht sich eben herum, dass es bei uns sportlich und gesellig zugeht und alles gut organisiert ist“, freute sich der zweite Vorsitzende Hans-Peter Klee, der erneut zusammen mit Ingrid Steidel für die Turnierleitung zuständig war, über die große Resonanz.

Bei Agility handelt es sich um eine Hundesportart, die für alle Vierbeiner offen ist. Der Viernheimer Verein hat Agility bereits seit einigen Jahren im Programm und bietet dabei neben Wettkämpfen immer wieder auch Fortbildungsmaßnahmen an. Auch diesmal waren die Teilnehmer wieder von weit her angereist. „Einer kam sogar aus dem Saarland“, berichtete Klee.

Von der Atmosphäre beeindruckt

Gestartet wurde in den drei Kategorien Mini, Midi und Standard für kleine, mittlere und große Hunde. Entsprechend hoch wurden dann die Hürden gebaut. Die Abstammung der Tiere spielte dabei keine Rolle. Egal ob reinrassig oder Mischling, beim Agility darf jeder mitmachen. Einige Teilnehmer waren zum ersten Mal am Start, die sich natürlich von der Atmosphäre beeindruckt zeigten, davon aber auch leicht ablenken ließen.

Ansonsten waren die Tiere aufmerksam und mit großer Begeisterung bei der Sache. Damit der Hund ohne Leine einen Hindernisparcours möglichst schnell und fehlerfrei durchläuft, muss auch der Führer bestimmte Dinge beherrschen. Im Gegensatz zu anderen Hundesportarten wird der Vierbeiner beim Agility abwechselnd an beiden Körperseiten geführt. Schließlich wird das Tier nur durch Körperbewegungen und die Stimme von Herrchen oder Frauchen geleitet. Wertungsrichterin Laura Grosser musste auch einige Disqualifizierungen aussprechen. Wer zweimal ein Hindernis falsch absolvierte, durfte den Durchlauf zwar beenden, kam aber nicht in die Wertung.

Zu bewältigen sind Tunnel, Slalom, Schrägwand, Steg, Wippe, Reifen und Stangenhürden. Ein Parcours besteht aus bis zu 20 Hindernissen, die den verschiedenen Hundeklassen angepasst werden. In Viernheim betrug die Strecke diesmal gut 100 Meter, die Hindernisse hatten Höhen zwischen 25 und 55 Zentimeter. Erstmals kam auch eine elektronische Zeitmessanlage zum Einsatz. JR

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