Viernheim

Jugendförderung Vier Plätze noch nicht besetzt

Stadt sucht Bewerber für Freiwilliges Soziales Jahr

Archivartikel

Viernheim.Ab dem Schuljahr 2018/19 sucht das Stadtteilbüro-Ost der städtischen Jugendförderung Viernheim auf dem Schulgelände der Alexander-von-Humboldt-Schule noch engagierte Bewerber für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Insgesamt sind für das kommende Schuljahr vier frei werdende Stellen zu besetzen, da die jetzigen Freiwilligen nach zwölf Monaten ihre Dienstzeit beenden.

Eröffnet viele Möglichkeiten

Weiter heißt es in der städtischen Pressemitteilung: Die abwechslungsreiche Arbeit, die sich hauptsächlich auf Kinder und Jugendliche der beiden weiterführenden Schulen im Stadtteil bezieht, ist zum einen gerade für junge Menschen nach Beendigung der Schule erfahrungsgemäß eine interessante Gelegenheit, sich beruflich zu orientieren, praktische Erfahrungen in den Bereichen soziale Arbeit zu machen und darüber hinaus Grundkenntnisse im Erzieher- oder Lehrerberuf zu erlernen.

Dabei spielt der soziale Einsatz, ein Jahr lang Kinder und Jugendliche in ihrem schulischen und außerschulischen Alltag zu begleiten, eine besondere Rolle. Oftmals sind die Freiwilligen gute Freunde, die gerade im schulischen Alltagsstress Zeit haben zuzuhören, mitzuspielen oder Streit zu schlichten. Nach der Schule helfen sie bei der Erledigung von Lern- und Hausaufgaben oder unterstützen Lehrer und Übungsleiter bei Sport-, Kreativ-, Musik- oder Handwerksprojekten. Sie begleiten die Schüler auf Ausflügen oder helfen mit beim Feriendomizil sowie bei den Freizeiten und internationalen Begegnungen im Ausland.

Ein weiterer Vorteil eines Jahres im sozialen Dienst, besteht darin, eine Anerkennung der Fachhochschulreife mit Absolvierung der zwölfmonatigen Dienstzeit zu erhalten. Oft nutzen Schüler diese Möglichkeit, die nach der 11. Klasse abgehen oder voraussichtlich das Abitur nicht schaffen. Wie sich in der Vergangenheit herausstellte, bietet diese Variante den Schülern eine Möglichkeit, doch noch an einer Fachhochschule studieren zu können. Oftmals werden diese Bewerber bei den erzieherischen Berufen bevorzugt, da sie die notwendige Praxis mitbringen.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional