Viernheim

Fußball Zwei Spiele mit Viernheimer Beteiligung am Sonntag in der Kreisklasse A II Mannheim

Teams sehnen Saisonende herbei

Archivartikel

Viernheim.Die beiden Viernheimer Vertreter in der Fußball-Kreisklasse A II Mannheim sehnen das Ende der Spielzeit 2017/18 herbei, allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen. Für die zweite Garnitur des TSV Amicitia war es nur eine Übergangssaison, nachdem der Verein die erste Mannschaft in der Landesliga vom Spielbetrieb abgemeldet und einen Neuaufbau mit Nachwuchsspielern gestartet hatte. Die SG Viernheim hat dagegen eine Saison hinter sich, die mehr Tiefen als Höhen zu bieten hatte.

Am morgigen Sonntag ist also Schluss, wobei ohnehin nur noch die Frage nach dem Meister offen ist. Hier hat der FV Leutershausen nach dem 2:1-Sieg bei Enosis Mannheim die besten Karten. Nur der Erstplatzierte steigt in die Kreisliga Mannheim auf, der Vizemeister muss sein Glück über die Aufstiegsrelegation suchen.

Duell der Reservemannschaften

Um 15 Uhr spielt die TSV Amicitia II gegen die Fortuna Heddesheim II. Das Duell der beiden Reservemannschaften lebt sicher nur von der Nachbarschaft, die für einen besonderen Reiz sorgt. Die Hausherren können auf eine gute Saison zurückblicken, die ohnehin nur als Lehrjahr für die jungen Kicker gedacht war. Im Herbst geht es dann als erste Mannschaft in der Kreisliga weiter. Auch wenn vor dem letzten Spieltag die Luft schon raus ist, will sich die Truppe von Trainer Uwe Beck mit einem Heimsieg von den treuen Zuschauern verabschieden.

Die Heddesheimer haben unter ihrem neuen Trainer Thomas Jöhl mit einem jungen Team einen guten Mittelfeldplatz erreicht, konnten sich dabei aber immer wieder aus dem Verbandsligakader bedienen.

ASV Feudenheim – SG Viernheim

Das Duell zweier Tabellennachbarn wird ebenfalls um 15 Uhr angepfiffen und ist ein Vergleich zweier enttäuschender Mannschaften, denn beide Vereine hatten sich vor der Saison mehr ausgerechnet als einen Platz im hinteren Mittelfeld. Zwischenzeitlich schwebten die Teams sogar in Abstiegsgefahr. Deshalb gab es auch bei beiden Mannschaften Trainerwechsel. Bei den Mannheimern folgte Gerhard Bauer noch in der Vorrunde auf Lars Weidmann, bei den Orangenen ersetzten Werner Brockenauer und Markus Sittard Gennaro De Angelis.

Der ASV Feudenheim könnte mit einem Heimsieg die Südhessen noch überflügeln. Die Mannheimer kassierten drei Niederlagen in Serie und würden sich gerne mit einem Erfolgserlebnis vom eigenen Publikum verabschieden. Aber auch die Viernheimer gingen zuletzt dreimal leer aus. JR

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