Viernheim

Fußball-Kreisliga Viernheim kassiert 2:5-Klatsche bei der TSG Lützelsachsen

TSV Amicitia auf verlorenem Posten

Archivartikel

Lützelsachsen.Schon am zweiten Spieltag hat die erste Mannschaft des TSV Amicitia Viernheim als Neuling in der Kreisliga Mannheim viel Lehrgeld bezahlen müssen. Bei der TSG Lützelsachsen, die in dieser Saison wohl erneut zum Kreis der Titelanwärter gezählt werden muss, setzte es eine deutliche 2:5-Niederlage, die zwar um ein Tor zu hoch ausfiel, aber durchaus berechtigt war.

Die Südhessen verschliefen die ersten 45 Minuten fast komplett, obwohl sie nach einer knappen Viertelstunde nach einem Bilderbuchkonter in Führung gegangen waren. Nach der präzisen Vorarbeit von Baaß und Sturn vollendete Timo Endres zum 0:1. Lützelsachsen hatte zuvor schon gute Chancen, scheiterten aber am guten Gästekeeper Tim Kahnert.

In erster Linie waren es Standardsituationen wie Eckbälle, Einwürfe und Freistöße, bei denen die Viernheimer nicht immer im Bild waren. Gerade in der Luft hatten die Hausherren deutliche Vorteile, hier hätte den Beck-Buben ein groß gewachsener Abwehrrecke gutgetan. So auch beim Ausgleich zum 1:1, als Kahnert den Kopfball von Leon Walther zwar noch mit einem Reflex abwehren konnte, beim Nachschuss des selben Spielers aber machtlos war. Nur eine Minute später traf Konstantin Beutel nach einer präzisen Flanke per Flugkopfball zur TSG-Führung und drehte die Partie.

Vorentscheidung vor der Pause

Lützelsachsen blieb am Drücker während die Gäste durch Linhoff und Sturn die Chancen zum Ausgleich nicht nutzen konnten. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff fiel das 3:1, als die Viernheimer Defensive nach einem Eckball nicht klären konnte und Edin Muharevic den fünften Versuch verwandelte.

In der zweiten Halbzeit ließen es die Bergsträßer gemächlicher angehen, waren bei ihren Kontern nicht entschlossen genug. Das wurde bestraft, als Endres von der Strafraumgrenze aus abzog und TSG-Keeper Philipp Müller den Ball zum 3:2 durch die Hände gleiten ließ. Jetzt schien das Spiel zu kippen, auch weil Timothy Wellenreuther plötzlich mit mehr Selbstvertrauen aufspielte. Der Ausgleich wollte trotz aller Bemühungen aber nicht fallen.

Fernando Cabrera machte der druckvollen Phase der Gäste schließlich ein Ende, als er mit einem fulminanten Sonntagsschuss zum 4:2 in den Winkel traf. Den Schlusspunkt setzte Tolga Abaza, der einen Patzer von Kahnert zum 5:2-Endstand nutzte. Zuvor war Jason Linhoff mit der Gelb-Roten Karte vom Platz geflogen, nach dem er seinen Gegenspieler festgehalten hatte. Er wird gegen Rot-Weiß Rheinau fehlen. JR

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