Viernheim

Fastnacht II Aufteilung der Nachwuchsgardisten der Großen Drei in „Mini Maries“ und „Teenie Maries“ / „Red Maries“ führen militärischen Drill vor

Überirdisch gute Auftritte der kleinen Tänzerinnen

Archivartikel

Viernheim.Die Tänze sind immer ein Höhepunkt bei den Prunksitzungen. Elisabeth ist die Einzige, die im vergangenen Jahr schon bei den „Mini Maries“ der Großen Drei mitgetanzt hat. Für die Kampagne 2018/19 wurde die Gruppe neu formiert: Das Interesse an der Nachwuchstanztruppe war so groß, dass die Tänzer aufgeteilt wurden, in die „Mini-Maries“ und die „Teenie Maries“. Die Älteren, die Zehn- bis 16-jährigen, geben bei der Prunksitzung ihre Premiere als „Teenie Maries“. Den flotten Gardetanz hatte Tina Kempf zusammen mit Elena Lauzi und Celia Thomas einstudiert.

Nora und Nina machen ganz große Augen, als sie aus der Kabine kommen – das Bürgerhaus ist voll besetzt, die Narren warten gespannt darauf, dass die Prunksitzung los geht. Im Keller haben die Tänzerinnen ihr Kostüm angezogen, sind geschminkt worden und haben die blauglänzenden Perücken aufgesetzt. Jetzt, wenige Minuten vor dem Auftritt, schalten die Trainerinnen Celina Winkel, Lisa und Beate Sykora noch schnell die Lichter der Haarreifen an.

Nur Elisabeth ist ganz ruhig. „Gestern war ich aufgeregt, heute nicht“, hatte sie mehr Respekt vor der Generalprobe als vor dem eigentlichen Auftritt. „Das ist nicht von dieser Welt“ kündigt Präsident Tim Peterl den Auftritt der „Mini Maries“ an: Die elf Tänzerinnen wirbeln als blau verkleidete Außerirdische über die Bühne. Sie sind zwischen fünf und zehn Jahren alt und als zweiter Programmpunkt an der Reihe. Sie atmen doch einmal tief durch, dann geht es für Carla, Collien, Elisabeth, Ella, Imke, Lina, Luisa, Nina, Nora und Soraya zu ihrem großen Auftritt – und der war so „außerirdisch“ gut, dass gleich die erste Rakete steigt.

Einige Tänzerinnen der erwachsenen „Red Maries“ haben im Sommer einen Tanz-Trainerschein gemacht, um mit den Kindern und Jugendlichen zu trainieren und die Choreografien einzuüben. Das Finale der Prunksitzung ist wie immer ihnen und ihrem Auftritt vorbehalten.

Übergang zur Schluss-Polonäse

Statt mit roten Röcken marschieren die „Red Maries“ in Kleidern im Camouflagemuster auf die Bühne. Und sie demonstrieren, wie militärischer Drill auch beim Tanzen gefragt ist. Als die Choreografie nachlässig zu werden scheint, bringen zwei Herren im Armee-Look (Daniel Adler und Jörg Scheidel) die 15 Tänzerinnen wieder in die Spur. Minutenlanger Beifall ist den „Red Maries“ sicher, und die Zugabe beschert den „Großen Drei“ den perfekten Übergang zur großen Schluss-Polonäse durch den Saal.

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/viernheim

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