Viernheim

Unwetter Orkantief „Sabine“ hinterlässt Spuren / 25 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen unterwegs / Schäden an Gebäuden

Umgestürzte Bäume halten Feuerwehr auf Trab

Archivartikel

Viernheim.„Zum ersten Mal wurden wir um 2.55 Uhr alarmiert“, berichtet Lucas Haas, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr. Durch Orkantief „Sabine“ waren in der Walter-Gropius-Allee ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und zwei Bauzäune umgeweht worden. Die Nacht war bis dahin ruhig verlaufen, dann gingen Notrufe aber teils mit nur wenigen Minuten Abstand ein.

Abgebrochene Äste

Zu etwa einem Dutzend Einsatzstellen, bei denen „Gefahr in Verzug“ bestand, musste die Feuerwehr bis zum Nachmittag ausrücken. Für Probleme sorgten unter anderem weitere umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste, zum Beispiel in der Neuzenlache, in der Friedrich-Ebert-Straße, der Seegartenstraße oder an der L3111.

An der Ecke Franconville-Straße/August-Bebel-Straße wurde ein Baum entwurzelt und drohte, auf die Fahrbahn oder ein Haus zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte die beschädigten Bäume, zersägte umgestürzte Stämme und räumte das Holz von den Fahrbahnen.

Auch von Gebäudeteilen ging zeitweise Gefahr aus. In der Kettelerstraße mussten die Feuerwehrleute Fassadenelemente sichern, die herunterzustürzen drohten. Ein Dach in der Weinheimer Straße wurde durch den Sturm teilweise abgedeckt, hier drohten Ziegel, herunterzufallen. Zu Personenschäden kam es in Viernheim wegen des Sturms bis zum Nachmittag laut Haas aber nicht.

Insgesamt waren über mehrere Stunden rund 25 Einsatzkräfte mit nur kleineren Pausen unterwegs. Zum Einsatz kamen außerdem zwei Hilfslöschfahrzeuge, die Drehleiter sowie der Einsatzleitwagen. fhm

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