Viernheim

Vortrag Rainer und Gisela Hoock referieren beim Impulsfrühstück des Naturheilvereins

Unsichtbare Gefahr im Wasser

Archivartikel

Viernheim.Mit der Einladung zu einem Impulsfrühstück verband der Naturheilverein Viernheim, Weinheim und Umgebung die Vermittlung von Informationen über unsichtbare Schadstoffe, die unsere Gesundheit bedrohen. Dabei fand ein Vortrag über die Gefahren durch Elektrosmog sehr großes Interesse. Bei dem letzten Impulsfrühstück diskutierte man darüber, welche Qualität das Wasser hat, das aus dem Wasserhahn in der häuslichen Küche und aus der Dusche kommt.

Bis zum heimischen Wasserhahn legt das Wasser einen weiten Weg zurück. Von der Quelle durch die großen Rohrleitungen der Wasser-Versorgungsbetriebe. Deren Zuständigkeit reicht bis zur Wasseruhr in den Privatwohnungen. Die beiden Referenten des Vortrags beim Impulsfrühstück des Naturheilvereins, Rainer und Gisela Hoock, stellten klar, dass die kommunalen Wasserwerke nur bis zur häuslichen Wasseruhr für die Kontrollen und Schadstoffbeseitigung in den großen Leitungsrohren verantwortlich sind.

Was sich in den häuslichen Wasserleitungen abspielt, ist fast überall unbekannt, weil Reinigungs- und Wartungsarbeiten an dem häuslichen Leitungsnetz nur selten vorgenommen werden. Deshalb werden in der Regel sowohl in der großen Leitung der Wasserwerke sowie im häuslichen Leitungsnetz immer wieder Schadstoffe in die Trinkgläser und Kochtöpfe, in die Teller und Tassen transportiert. Unser Körper jedoch benötigt Wasser, das Zellen aufnehmen können.

Um die Bereitstellung von guter Wasserqualität ging es bei dem Impulsfrühstück in der Praxis van Treek. Obwohl in Deutschland Wasser das am gründlichsten kontrollierte Lebensmittel ist, kam es immer wieder vor, dass im Trinkwasser Schadstoffe entdeckt wurden, unter anderem sogar Uran. Die häufigste Ursache für das Auftreten von Schadstoffen ist das Material der Leitungen bis hin zum Wasserhahn in der Küche. Aus all diesen Leitungen werden Schadstoffe transportiert, oft bis in die Trinkgläser der Haushalte.

Diskussion über Plastikflaschen

Auch die Qualität des Mineralwassers kam bei dem Vortrag bon Rainer und Gisela Hoock zur Sprache. Hierbei ging es vor allem um die Flaschen, in denen es abgefüllt wird. Bei Mineralwasser aus Plastikflaschen müsse man damit rechnen, dass das Wasser mit Schadstoffen belastet sei. Schädlich sei auch der Zusatz von Kohlensäure. Abgesehen von den Gesundheitsrisiken, die mit dem Genuss von Mineralwasser aus Plastikflaschen einhergehen, sei es unverantwortlich zu der jährlichen Produktion von 240 Millionen Tonnen Plastik beizutragen.

„Wasser ist Leben“, fassten die Redner diese Informationen zusammen. „Wer täglich genug Wasser ohne Schadstoffe trinkt, hat sogar ein geringeres Krebsrisiko.“ Erreichbar sei dies durch gründliche Entgiftung und Säuberung des Wassers, das aus der häuslichen Leitung kommt. Wissenschaft und Forschung hätten technische Systeme entwickelt, die Wasser bis zur Zellverfügbarkeit reinigen. Sie würden inzwischen weltweit verkauft, wie ein Gesprächsteilnehmer aus China bestätigte. H.T.

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