Viernheim

Fußball TSV Amicitia empfängt FC Germania Friedrichsfeld

Unter erschwerten Bedingungen

Archivartikel

Viernheim.. Fußball-Kreisligist TSV Amicitia Viernheim spielt nach einem schwierigen Start mittlerweile eine ganz starke Saison. Zwei Heimniederlagen sorgten zuletzt allerdings dafür, dass die Aufholjagd in Richtung der Spitzenplätze ein Ende fand. Überhaupt ist die Bilanz auf eigenem Platz schlechter als die Ausbeute in der Fremde. Deshalb soll das morgige Heimspiel gegen den FC Germania Friedrichsfeld (15 Uhr) gewonnen werden, allen Personalsorgen zum Trotz.

Beim 3:0-Auswärtssieg in Ketsch musste Viernheims Trainer Uwe Beck fast eine komplette Elf ersetzen und auf Akteure aus der zweiten Mannschaft und der A-Junioren zurückgreifen. Die Kicker aus der zweiten Reihe zeigten allerdings eine starke Leistung, auch wenn der Gegner kein Kreisliga-Niveau hatte. Das dürfte sich morgen ändern, denn mit dem FC Germania Friedrichsfeld kommt ein Team ins Waldstadion, das nach einer Schwächephase zuletzt aufsteigende Form zeigte. Allerdings ging die Partie am Maifeiertag gegen den VfB Gartenstadt mit 0:3 deutlich verloren.

Zuvor hatten sich die „Germanen“ mit drei Siegen in Folge wieder nach oben orientiert und waren punktgleich mit den Südhessen. Mit einem Erfolg in Viernheim könnte die Mannschaft von Trainer Mathias Dehoust, die derzeit Platz acht einnimmt, also wieder zu den Blau-Grünen aufschließen. Natürlich möchte man auch Revanche für die Hinspielniederlage nehmen, als der TSV Amicitia Viernheim in einer torreichen Begegnung einen 5:3-Auswärtssieg feiern konnte.

Nur fünf Heimsiege

Die Viernheimer Bilanz auf eigenem Platz reichte bisher nur für Platz zehn. In zwölf Heimspielen gab es lediglich fünf Siege zu bejubeln. Die junge Mannschaft fühlt sich offensichtlich eher in der Fremde wohl. Die Gäste haben auswärts schon stolze 20 Zähler gesammelt, mehr als auf dem heimischen Gelände. Doch solche Statistiken sind das eine, das andere, was auf dem Platz, ob Kunstrasen oder Naturrasen, passiert.

Entscheidend wird in der Begegnung auch sein, wer bei den Hausherren diesmal zum Einsatz kommen kann. Zur Not muss das Team eben wieder auf Akteure von anderen Mannschaften des Vereins zurückgreifen. JR

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