Viernheim

Rathaus Bürgermeister teilt Fachbereiche neu auf

Verwaltung mit viel Kultur

Archivartikel

Viernheim.Ob Kunstausstellungen, Theater, Konzerte oder Autorenlesungen: Der musische Bereich spielt im städtischen Geschehen eine wichtige Rolle. Seinen Niederschlag findet dies nun auch in der Verwaltung. Seit dem 1. Januar gibt es nämlich gleich zwei Ämter, die den Begriff „Kultur“ im Namen tragen. Neben dem Amt für Kultur, Bildung und Soziales (KuBuS) gilt dies für das neu geschaffene Kultur- und Sportamt (KuS).

Ganz so neu ist dies alles allerdings nicht: Hinter KuS verbirgt sich das bisherige Kommunale Freizeit- und Sportbüro (KFS), das zuletzt eine Stabsstelle war. Und auch der Titel „Kultur- und Sportamt“ war bis vor gut 20 Jahren im Viernheimer Rathaus gebräuchlich, wie Bürgermeister Matthias Baaß auf Anfrage des „Südhessen Morgen“ erklärt.

Anlass für die Umstellung war laut Baaß das Ausscheiden des langjährigen KuBuS-Leiters Klaus-Dieter Stöppel, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand ging. Dessen Aufgabenbereich sei einfach zu groß gewesen, sagt der Rathauschef, deshalb habe er schon seit längerer Zeit eine Neuordnung der Zuständigkeiten in Erwägung gezogen.

Zum etwas verkleinerten Amt für Kultur, Bildung und Soziales gehören ab sofort Volkshochschule, Musikschule, die Bereiche Bürgerkommune, Engagementförderung, Seniorenberatung und Jugendförderung. Das Kultur- und Sportamt ist – wie bisher das KFS-Büro – für Sport, Freizeit und Städtepartnerschaften, darüber hinaus aber nun auch für Stadtbücherei und Stadtgeschichte zuständig.

KuBuS-Amtsleiter ist seit 1. Januar Horst Stephan. Die Leitung seines bisherigen Fachbereichs Bürgerkommune und Engagementförderung werde neu besetzt, teilt Bürgermeister Baaß mit. Die Amtsleitung im KuS habe der bisherige KFS-Büroleiter Stephan Schneider übernommen. wk

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