Viernheim

Rhein-Neckar-Zentrum Einzelhändler verbuchen an Allerheiligen hohe Umsätze

Viel Betrieb in der Ladenstraße

Archivartikel

Viernheim.Ob zum Einkaufen, Bummeln oder um bereits nach Geschenken für Weihnachten Ausschau zu halten: An Allerheiligen gibt es mehrere Gründe, das Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim zu besuchen. Der Feiertag in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz lockt Jahr für Jahr Tausende Kunden über die Landesgrenze nach Südhessen und beschert den Geschäftsinhabern den umsatzstärksten Tag des Jahres.

Entsprechend viel Verkehr herrschte auch gestern auf den Zufahrtsstraßen, die Autofahrer mussten sich immer wieder in Geduld üben. Eigens engagiertes Personal half indes bei der Parkplatzsuche. Deutlich bequemer hatten es die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs, die zum Beispiel mit der OEG direkt vor die Türen des RNZ fuhren.

In der Ladenstraße ging es dann deutlich langsamer voran als an normalen Tagen. Vor einem Schaufenster stehen zu bleiben, um in aller Ruhe die Waren zu begutachten, war wegen des Andrangs fast nicht möglich. Centermanager Patrick Steidel blieb gelassen: „Wir wissen, was auf uns zukommt. Allerheiligen ist schließlich der beste Tag des Jahres, da wird sogar mehr umgesetzt als an den Adventwochenenden und an Dreikönig. Heute war die Ladenstraße schon um 9.30 Uhr gut gefüllt.“

Die derzeit laufenden Umbauarbeiten ruhten gestern weitgehend. Nur dort, wo es die Kunden nicht störte, arbeiteten die Handwerker. „Ab dem 15. November wird dann wegen des Weihnachtsgeschäfts eine längere Pause eingelegt und erst im Januar weitergemacht“, berichtete Steidl. Dann werden die Bereiche vor dem Eiscafé Limonciello und bei Karstadt in Angriff genommen.

Auf die Besucher warteten gestern neben dem üblichen Sortiment zahlreiche Sonderangebote. Auch das vielfältige kulinarische Angebot im Einkaufszentrum war stark gefragt. Die Kinder konnten sich mit mechanischen Ponys vorwärts bewegen oder bequem von der RNZ-Lokomotive durch die Ladenstraße fahren lassen.

In der Viernheimer Innenstadt war von dem Kundenansturm aus den Nachbarländern nicht viel zu spüren. Das Angebot des Spezialitätenmarkts war sogar etwas geringer als sonst, weil die badischen Standbetreiber nicht vor Ort waren. JR

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