Viernheim

Industrie- und Handelskammer Regionalbeauftragter Martin Proba überreicht Urkunde an Bürgermeister und Ersten Stadtrat

Viernheim – „ausgezeichneter Wohnort“

Archivartikel

Viernheim.Die Stadt Viernheim kann ab sofort mit dem Prädikat „Ausgezeichneter Wohnort“ für sich werben. „Das ist nichts, was man so nebenbei erhält“, betont Martin Proba, Regionalbeauftragter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar für den Kreis Bergstraße.

Er überreichte die Urkunde im Vorfeld der jüngsten Haupt- und Finanzausschusssitzung an Bürgermeister Matthias Baaß und den Ersten Stadtrat Jens Bolze. Die IHK will Fachkräfte für die Region begeistern und prüft deshalb die Kommunen, wie attraktiv sie als Wohnort tatsächlich sind. In den fünf Gebieten „Strategische Zielsetzung“, „Zuzug leichtgemacht“, „Beruf und Familie“, „Ausländische Fachkräfte“ und „Lebensqualität“ werden 38 Kriterien abgefragt und dafür Punkte vergeben. Und Sonderpunkte sind möglich: „Die Partizipation der Bevölkerung ist hier herausragend“ hat Martin Proba festgestellt.

Das ausgeprägte Vereinswesen und die Möglichkeit, an kommunalen Prozessen mitzuwirken, mache Viernheim so attraktiv. Besonders für die Bewertung berücksichtigt wurde das Projekt für interkulturelle Vermittlung Viernheim (PFiVV) und die besondere Willkommenskultur. „Wenn man ins Rathaus kommt, findet man fast immer einen Ansprechpartner, der seine Sprache spricht“, berichtet Proba, dass die Verwaltungsangestellten 24 verschiedene Sprachen beherrschen. „Es freut mich, dass die IHK Darmstadt unserer Stadt solch ein gutes Zeugnis ausstellt“, bedankt sich Bürgermeister Matthias Baaß. Er verspricht, dass die Stadt Viernheim weiterhin alles unternehme, um als ausgezeichneter Wohnort ein idealer Standort für Industrie und Gewerbe zu bleiben. su

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