Viernheim

Fußball-Kreisliga Im Spitzenspiel unterliegen die Südhessen gegen den SC RW Rheinau mit 2:3

Viernheim macht sich selbst das Leben schwer

Archivartikel

Viernheim.Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga Mannheim zwischen dem TSV Amicitia Viernheim und dem SC Rot-Weiß Rheinau wurden den Zuschauern gute Leistungen geboten. Beide Teams zeigten eine spielerisch starke Vorstellung – mit dem besseren Ende für die Mannheimer. Zuvor hatten die Hausherren den SC allerdings gleich dreimal zum Toreschießen eingeladen. Durch den 3:2-Auswärtssieg konnte Rheinau die Tabellenführung ausbauen, die Blau-Grünen rutschten dagegen auf Rang vier ab.

Viernheims Trainer Willems konnte in diesem richtungswiesenden Vergleich wieder auf Rene Helbig und Patrick Marschlich zurückgreifen, musste aber auf Abwehrspieler Tim Stich verzichten. Thomas Sturn bekleidete erneut die Position des linken Außenverteidigers, wo der technisch beschlagene Spieler seine Qualitäten aber nicht nachhaltig einsetzen konnte.

Nach ausgeglichenem Start warf ein Eigentor von Florian Lammer die Viernheimer Taktik frühzeitig über den Haufen (13.). Eine Hereingabe bugsierte der Innenverteidiger ins eigene Netz. Torjäger Daniel Schmitt verpasste auf der Gegenseite den möglichen Ausgleich. Auch am zweiten Gegentreffer hatten die Hausherren ihren Anteil. Als Giuseppe Mormone allein auf Torhüter Martin Rheingans zusteuerte, ging der Angreifer im Zweikampf zu Boden. Sergio Latorre Fernandez ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 0:2 (23.).

Zweimal hatte danach Timo Bauer den Anschlusstreffer auf dem Kopf, die Abschlüsse waren aber nicht präzise genug. Besser machte es Daniel Schmitt, der die perfekte Vorarbeit von Marschlich und Sebastian Heinrich zum Anschlusstreffer nutzte (38.) und sich mit jetzt 13 Treffern allein an die Spitze der Torjägerwertung setzte.

Um den Ausgleich bemüht

In der zweiten Halbzeit mühten sich die Südhessen intensiv um den Ausgleich, gute Möglichkeiten blieben allerdings Mangelware. Timo Endres war dem 2:2 am nächsten, sein Sololauf wurde aber noch zur Ecke geklärt. Aber auch Fatbardh Behlulaj und Routinier Marschlich ließen guten Chancen ungenutzt. Auf der anderen Seite hatte der gerade eingewechselte Marcel Jakubith die Entscheidung auf dem Fuß, ließ sich von Rheingans allerdings die Butter vom Brot, genauer das Leder von den Kickstiefeln nehmen.

Mit einem blitzsauber vorgetragenen Konter erzielte Mike Blumhardt (70.) dann doch noch das 1:3. In den Schlussminuten rannten die Viernheimer noch einmal mit dem Mut der Verzweiflung an. Zu mehr als dem Anschlusstreffer durch den bei einem Eckball aufgerückten Lammer (88.) reichte es trotz einer fünfminütigen Nachspielzeit jedoch nicht mehr. JR

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