Viernheim

Kickboxen Kampfsportler von Body-Attack nahmen in München an Qualifikationsturnier für die Europameisterschaften teil

Viernheimer erneut auf dem Treppchen

Archivartikel

viernheim.Kürzlich fanden die German Open in München statt, ein Qualifikationsturnier im Kickboxen für die Europameisterschaften in Maribor/Slowenien. Die Viernheimer Kickboxer zeigten, dass sie sich auch auf internationaler Ebene nicht verstecken müssen. Die Athleten waren technisch und physisch top vorbereitet und starteten in den Disziplinen Pointfight, Leichtkontakt sowie Kick Light.

Im Pointfight gingen an den Start: Deemay Dechant, Julian Katke, Pascal Mathias und Celine Kamuff. Deemay zeigte im ersten Kampf klar, warum sie nach München gekommen ist. Sie ließ ihrer Gegnerin keine Chance, richtig in den Kampf zu kommen, und gewann deutlich ihr erstes Duell. Im Halbfinale ging sie taktisch genauso vor und kickte ihrer Gegnerin dreimal zum Kopf. Diese wurde jedoch immer stärker und konnte zwei Sekunden vor Schluss noch den Ausgleichstreffer setzen. In der Verlängerung verlor Deemay mit einem Punkt Unterschied und landete somit am Ende auf dem dritten Platz. Julian ist mittlerweile in der Elite Class angekommen, das bedeutet, er hat seinen Newcomerstatus verloren. Hier konnte er mit seinen Gegnern mithalten. Am Ende entschied nur ein Punkt über Sieg und Niederlage, und somit flog er aus dem Turnier. Pascal hatte ebenfalls den Newcomerstatus verloren und kämpfte in der heiß begehrten Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm. Er fand jedoch kein Konzept gegen seinen erfahrenen Gegner und musste auch frühzeitig aus dem Turner ausscheiden. Auch Celine konnte letztendlich keine eindeutigen Treffer setzen und schied darauf hin auch aus dem Turnier aus.

Schwerer K. o. für Dirk Dechant

Im Leichtkontakt kämpften Sami Jakob, nochmals Celine Kamuff sowie Dirk Dechant. Sami, im Finale angekommen, bekam es mit einem Österreicher zu tun, der nur kickte. Er ließ sich darauf ein und kickte munter mit. Er vergaß jedoch, hierbei auch seine Hände einzusetzen, und musste sich am Ende geschlagen geben. Somit landete er verdient auf Platz zwei. Celine konnte sich im Halbfinale nicht gegen eine stark kämpfende Schweizerin durchsetzen. Für sie war es ihr zweites Turnier, indem sie Leichtkontakt gekämpft hat. Am Ende erreichte sie den dritten Platz. Dirk hatte das Finale in der Master Class erreicht. 13 Sekunden vor Schluss passte er einen Moment nicht auf und musste einen schweren K. o. hinnehmen. Somit landete er am Ende verdient, aber deutlich gezeichnet auf dem zweiten Platz.

Im Kick Light kämpften Atakan Tugcu, Yannick Scheffer und nochmals Sami Jakob. Atakan, die momentane Nummer eins in Deutschland, zeigte gleich im ersten Kampf, warum er nach München angereist war. Er deckte seinen Gegner mit harten Schlägen und Kicks ein, so dass dieser keinerlei Chancen hatte, überhaupt in seinen Kampf zu finden. Im Halbfinale angekommen, musste er sich auch gegen einen sehr starken Österreicher geschlagen geben. Die beiden schenkten sich nichts, aber der Österreicher machte mehr Punkte oder setzte die klareren Wirkungstreffer. Somit erreichte Atakan einen dritten Platz. Yannick, der im letzten Jahr hart an sich gearbeitet hatte, zeigte gleich zu Beginn seinem ersten Gegner, wer der Chef auf der Matte ist. Er deckte seinen Kontrahenten aus der Schweiz mit Hand- und Fußtechniken ein und gewann. Im Halbfinale stand er dem Favoriten in dieser Gewichtsklasse gegenüber und es war klar, dass Yannick in diesem Kampf an seine Grenzen gehen muss. Der Favorit hatte zuvor ein Freilos und Yannick schon einen Kampf in den Knochen. Aber nichtsdestotrotz verlangte Yannick seinem Gegenüber alles ab, er musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Auch er erreichte somit einen dritten Platz. Sami Jakob zeigte eine solide Vorstellung, aber er fand einfach keine Strategie gegen seinen Gegner. Somit musste er sich erneut mit dem zweiten Platz zufriedengeben. red

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