Viernheim

Kommunion In St. Michael 31 junge Christen erstmals am Tisch des Herrn / Kinder haben genaue Vorstellungen von ihrem Traumhaus

Vom Bett aus direkt in den Pool rutschen

Viernheim.„Ein Schloss“, „vom Bett aus in den Pool rutschen können“ oder „mit einer Achterbahn“: Die Kommunionkinder haben genaue Vorstellungen, wie ihr Traumhaus aussehen würde, das sie sich mit einem 100-Millionen-Euro-Lottogewinn bauen würden. Das Haus, das Jesus bauen würde, würde wahrscheinlich anders aussehen: „Da dürften Arme und Kranke und Alte drin wohnen…“

31 Mädchen und Jungen aus der Gemeinde St.-Hildegard-St.-Michael haben sich auf die Erstkommunion in der Michaelskirche vorbereitet – jetzt ist der große Tag da. Sie entzünden ihre Kerzen beim Einzug und nehmen am Altar Platz. Pfarrer Angelo Stipinovich beantwortet mit ihnen die Frage, die sie auf dem Weg zur Erstkommunion beschäftigte: „Jesus, wo wohnst du?“ Jesus sei es egal, ob Zimmer und Häuser groß oder klein, aufgeräumt oder unordentlich sind. „Er will überall sein. Nur wenn es Krieg und Unfrieden gibt, dann zieht er aus“, weiß der Pfarrer. „Wenn wir das nicht wollen, müssen wir dafür sorgen, dass Jesus sich wohlfühlt bei uns.“

Die Eltern bittet Pfarrer Stipinovich um Liebe und Zeit für die Kinder: „Ohne Liebe und Zeit hat ein Kind zwar ein Haus, aber kein Zuhause…“ Das Gefühl der Geborgenheit sei das Wichtigste im Leben, gibt der Pfarrer den Familien mit: „Und dieses Gefühl kann einem keine Rakete dieser Welt nehmen.“ su

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