Viernheim

Neujahrsempfang Siedlergemeinschaft blickt auf künftige Aufgaben / Vorstand ehrt langjährige Mitglieder / Gartenwettbewerb und Fachkurs geplant

Vorfreude auf das traditionsreiche Fest

viernheim.Die Viernheimer Siedler haben stets einen gut gefüllten Terminkalender. Was in den kommenden Monaten ansteht, das verriet der Vereinsvorsitzende Werner Rink den Mitgliedern beim traditionellen Neujahrsempfang im vereinseigenen Siedlergemeinschaftshaus. Darüber hinaus blickte Rink auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück und ehrte verdiente Mitglieder.

Mit Stolz gab der Vereinschef bei seiner Begrüßung im Siedlerkeller ein Lob des Landes- und Regionalverbandes Wohneigentum weiter. Demnach sei die Viernheimer Siedlergemeinschaft in Südhessen eine Vorzeigegemeinschaft geworden, die derzeit eine Vorbildfunktion einnehme. Die Besucher quittierten diese Aussage mit viel Applaus.

An Arbeit mangelt es dem Vorstand und den zahlreichen Helfern der Siedlergemeinschaft nicht, wie Werner Rink berichtete. Im Jahr 2018 war wieder viel Engagement gefragt, es wurde aber auch eifrig gefeiert und das Vereinsleben gepflegt.

Im Mittelpunkt stand einmal mehr das traditionelle Siedlerfest. Viernheims älteste Veranstaltung dieser Art hat in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivität gewonnen und ist wieder ein beliebter Treffpunkt, nicht nur für die Bewohner der Siedlung. Bei der jüngsten Auflage konnten die Gäste sogar die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft auf einer Großleinwand verfolgen. „Leider war nach den Gruppenspielen Schluss“, sagte Rink mit Blick auf das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft.

Weitere Aktivitäten waren die Teilnahme am Viernheimer Fastnachtsumzug, der Frühjahrsausflug nach Rüdesheim und im Herbst die fünfstündige Fahrt mit dem Nostalgiezug der OEG durch Mannheim und die Kurpfalz. „Es war schon bemerkenswert, mit der Bahn durch die Quadratestadt zu düsen, da hat man ganz andere Eindrücke sammeln können. Das werden wir sicher noch einmal wiederholen“, sagte Werner Rink.

Rote Bete gezüchtet

Großen Zuspruch fand auch der Gartenwettbewerb, bei dem Rote Bete gezüchtet werden mussten. Der Helferabend im italienischen Stil ging in der Grillhütte über die Bühne. Am Ende eines ereignisreichen Jahres stand das Wintergrillen mit Besuch des Nikolauses, das mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungskalender und ein beliebter Treff der Siedler geworden ist.

Bei der gemeinsamen Heizölbestellung konnten diesmal 60 000 Liter geordert werden. Aufgrund der großen Menge habe dies den Mitgliedern eine deutliche Ersparnis gebracht, so der Vereinsvorsitzende. Darüber hinaus bot die Siedlergemeinschaft 2018 einen Gartenfachkurs an.

Mit dem Empfang haben nun die Aktivitäten des neuen Jahres begonnen. Es folgen die Jahreshauptversammlung am 14. März, ein Fachkurs unter dem Titel „Der gesunde Gartenboden“ im April, die Pflanzungen zum Gartenwettbewerb, der Jahresausflug im April, die Helferversammlung am 23. Mai, das Siedlerfest vom 28. bis 30. Juni und der Helferabend am 7. September. Die Wanderung soll Ende Oktober stattfinden und das Wintergrillen am 7. Dezember.

Beim Neujahrsempfang standen zudem Ehrungen für langjährige Mitglieder auf dem Programm. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Heinz und Monika Bauer, Knuth Stumpf sowie Rolf und Jutta Umhauer ausgezeichnet. Seit 40 Jahren gehören Adolf und Elfriede Lang sowie Petra Lammer der Siedlergemeinschaft an. Eine besondere Auszeichnung wurde Liesel Heisch zuteil, die 50 Jahre lang im Vorstand tätig war und sich dabei in erster Linie um die Finanzen kümmerte. Die Rentnerin wurde zum Ehrenmitglied ernannt. „Unser erstes Ehrenmitglied überhaupt“, betonte Rink.

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