Viernheim

Bauarbeiten Stadt nutzt veranstaltungsfreie Zeit für Sanierung der Kulturscheune

Wände frisch verputzt

Archivartikel

Viernheim.Die Stadt Viernheim nutzt die veranstaltungsfreie Zeit der Corona-Pandemie, um der Kulturscheune am Satonévri-Platz einen neuen Anstrich zu verpassen. Schon seit längerem wies der Sanierputz auf dem Natursteinmauerwerk Schäden auf. Durch mechanische Einflüsse hatten sich stellenweise auch Risse gebildet.

Die geplante Sanierung zögerte sich wegen der zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen in den städtischen Räumen allerdings immer wieder hinaus, teilt die städtische Presse- und Informationsstelle mit. Denn für die Arbeiten inklusive der notwendigen Trocknungszeit sind rund drei Wochen zu veranschlagen. Mittlerweile wurden bereits große Teile des Projekts umgesetzt, die Wände müssten allerdings noch trocknen. Zur Auffrischung des historischen Sandsteingemäuers verwendeten die Mitarbeiter des Stuckateurbetriebs Peter Scheidel einen reinen Kalkmörtel.

Natürlicher Farbton

Das Material sei „alkalisch, feuchtigkeitsregulierend und schimmelresistent“, heißt es in der Pressemitteilung. Der geglättete Kalkputz wurde in mehreren Lagen in einem natürlichen Farbton aufgebracht. Auf einen zusätzlichen Anstrich wurde verzichtet. „Der Kalkabbau und die Produktion dieses reinen Naturproduktes erfolgt in der Metropolregion Rhein-Neckar, so dass auch die Transportwege kurz und umweltgerecht sind“, betont die Verwaltung.

Erster Stadtrat Bastian Kempf würdigt die gelungene Koordination der Arbeiten. „Auf der Stärkung des lokalen Handwerks und damit auch der Sicherung der Arbeitsplätze liegt nicht nur in der Corona-Krise unser Augenmerk, aber in diesem Fall ließ sich alles prima vereinen. Handwerker und Material stammen aus der Region, und die Kulturscheune erstrahlt schon bald wieder in neuem Glanz.“ red

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