Viernheim

Sportschützen II Mitglieder bei Jahreswechselschießen gefordert

Westernwaffen im Einsatz

Viernheim.Das traditionelle Jahreswechselschießen des Sportschützenvereins (SSV) zeichnete sich durch eine Neuerung aus. Da der Wettbewerb aufgrund der noch laufenden Baumaßnahmen am großen Schießstand auf die Pistolenanlage verlegt wurde, konnten die 28 Teilnehmer eine elektronische Trefferanzeige nutzen.

Diese mobile Technik zeigt den Schützen sofort den Einschuss und die exakte Ringzahl an. Die Zuschauer können gleichzeitig das Geschehen entspannt vor einem Bildschirm im Clubraum verfolgen. „Das macht die Sache natürlich einfacher, und man spart sich die Papierscheiben. Vielleicht schaffen wir uns so etwas einmal fest an“, sagte SSV-Vorsitzende Achim Balzer.

Zahlreiche Teilnehmer

Normalerweise wird in dem Wettbewerb mit Ordonnanzgewehren – historischen Militärwaffen – auf eine Distanz von 100 Metern geschossen. Diese Großkalibergewehre sind auf dem frisch renovierten Pistolenstand aber nicht erlaubt. Zum Einsatz kamen deshalb Westernwaffen: Dabei handelt es sich um Unterhebelgewehre wie Winchester, Marlin oder Henry. Erlaubt waren lediglich Waffen, die Kurzwaffenmunition verschießen.

Das Jahreswechselschießen zählt zu den beliebten Terminen im Veranstaltungskalender des SSV, und auch diesmal nehmen wieder viele Mitglieder teil. Derzeit läuft die Vorrunde, in der es darum geht, sich für das Finale am Samstag, 19. Januar, zu qualifizieren. Die Vorgaben sind nicht leicht. Bei drei Schüssen auf eine Scheibe muss der Teilnehmer dreimal die Zehn treffen. Geschossen wird sitzend aufgelegt.

Auch wenn diesmal wieder viele erfahrene Schützen mitmachen, haben bei diesem Modus auch weniger Geübte gute Chancen, das Finale zu erreichen. Dann dürfen die diesmal 13 Finalisten nur mit einem bestimmten Kleinkaliber-Unterhebel-Repetier-Gewehr schießen. Nach einem Probeschuss auf eine Zielscheibe wird auf die Ehrenscheibe, eine handbemalte Schützenscheibe, angelegt. JR

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