Viernheim

Wichtige Fortsetzung

Sybille Burmeister appelliert an den Landkreis

Da sprach alle Welt von der "Flüchtlingswelle", derer Herr zu werden ist, da hieß es "Wir schaffen das" - und jetzt, wo in Viernheim wirklich gute Ansätze Früchte tragen, wird eine halbe Stelle ab Oktober nicht mehr weiterfinanziert? Das kann nicht sein. Anke Winkler und Annette Reinhardt-Klee teilen sich eine Personalstelle im Sozialbüro, und beide Frauen arbeiten weit über das Maß dessen hinaus, wofür sie bezahlt werden.

Die Forderung der Initiative ist kühn, aber nicht abwegig: In jeder größeren Kommune des Kreises sollte eine Stelle geschaffen werden, die nur für die Integration von Migranten in den Beruf zuständig ist. Es geht ja nicht allein um Menschen aus dem arabischen oder afrikanischen Raum, sondern auch um EU-Einwanderer. Wo diese Stelle dann angedockt ist, ist zweitrangig. Der oder die Stelleninhaber müssten gut vernetzt sein, die Wege ebnen zu den Behörden wie Jobcenter und Arbeitsagentur und mit Ehrenamtlichen können. Die richtigen und wichtigen Sprach- und Hilfsangebote, die es gibt, müssen eine Fortsetzung finden.

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