Viernheim

Vernissage Ausstellung „Wunderland – Reiz der Begegnung“ im Kunstraum Gerdi Gutperle eröffnet

Zarte Farben machen Weite der Welt sichtbar

Viernheim.Werke von zwei Künstlerinnen mit unterschiedlichem Malstil, aber mit einem Ziel werden derzeit im Kunstraum Gerdi Gutperle gezeigt. Beide wollen die Betrachter ihrer Bilder ins „Wunderland des Staunens“ führen, erklärten sie bei der Vernissage. Gerdi Gutperle lernte die Malerin Anette Bundschuh auf der Kunstmesse „Art Marbella“ kennen. Bei dem spanischen Galeristen Javier Roman stellten beide ihre Kunstwerke auf der „Contemporary Art Ruhr“ aus und erkannten, dass ihre Arbeiten wunderbar zusammenpassen. Daraus entwickelte sich der Plan zu einer gemeinsamen Ausstellung, um Wunder sichtbar zu machen, um sie weiterzugeben.

So entstand die Schau „Wunderland – Reiz der Begegnung“ mit der Einladung zum Staunen. Dafür sorgt bereits ein Raum mit einer Lichterinstallation Gerdi Gutperles. Es ist das Licht der Lebensfreude, der Weisheit und Güte. Die Lichtershow wurde bei großen Ausstellungen bundesweit bewundert.

Doch das war erst der Anfang des Staunens, denn bei den Bildern Gerdi Gutperles überrascht die Betrachter die Vielfalt des Stils. Die Auswahl ihrer Werke, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, führen die Betrachter auf die Straße der Sehnsucht mit Erinnerungen an die Kindheit, mit dem Streben nach Lebensfreude. Gutperle gestaltet mit strahlenden Farben Themen, bei denen die Betrachter lange verweilen. Vor allem lösen ihre Gemälde Sehnsucht nach Licht aus.

Auch die Bilder und Plastiken von Anette Bundschuh begleiten die Ausstellungsbesucher ins Wunderland mit so vielen Botschaften. Ihre Bilder sind teils gegenständlich, teils abstrakt. Meist erkennt man im unteren Bildteil menschliche Szenen der Begegnung, während im oberen Bereich die Weite der Welt in zart abgestimmten Farben sichtbar wird. Alle ihre Bilder sind eine Einladung zu einem Dialog mit dem Betrachter. Es war auffallend, wie lange viele der Gäste vor den Bildern verweilten.

Mit großem Interesse betrachteten die Besucher auch die meist realistisch gestalteten Skulpturen, denen man auf dem Weg ins Wunderland begegnete. Die Kuratorin der Ausstellung, Cristina Streckfuß, ordnete das „Wunder“ Kunst nicht nur als Reiz der Begegnung, sondern auch als Symbolik für das Bilderbuch des Lebens ein.

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