Viernheim

Kriminalität Unbekannte suchen Waldanlage der AWO heim

Zerstörung schockt Kinder

Archivartikel

Viernheim.Das war ein großer Schreck, als die Mädchen und Jungen des AWO-Waldkindergartens nach Ostern auf ihren Tannenplatz im Wald zurückkamen. Eigentlich hatten sie sich auf die Ostereiersuche gefreut – aber es bot sich ein Bild der Verwüstung: Bislang unbekannte Täter hatten gewütet, vieles mutwillig zerstört oder gleich ganz mitgenommen.

„Die Kinder waren geschockt und auch verängstigt“, berichtet Susanne Strickler, Leiterin des Waldkindergartens. Der Tannenplatz, der etwas hinter dem Waldkindergarten-Grundstück an der Walachei liegt, ist bei den Kleinen überaus beliebt – eigentlich verbringen sie fast jeden Morgen hier und nutzen eifrig die Klangstraße, die Seilbahn, den Werkzeugplatz und das Tannensofa. „Wir haben all das mit den Kindern über Jahre mit Liebe gesammelt und gebaut“, sagt Strickler. Seit fast 16 Jahren gebe es den AWO-Waldkindergarten in Viernheim nun schon, aber so etwas sei noch nie vorgekommen.

Das große Holz-Mikado wurde zerbrochen, die Spitzen der Schnitzmesser abgeschlagen und der vor kurzem erst gemeinsam gebaute Stuhl für die „Person des Tages“ abgesägt. Außerdem fehlt Werkzeug sowie die Rolle für die Seilbahn, die damit nicht mehr nutzbar ist.

Aber natürlich ist nicht nur materieller Schaden entstanden: „Die Kinder verstehen nicht, dass jemand Freude daran hat, mutwillig etwas zu zerstören“, so Susanne Strickler, und sie fügt hinzu: „Wir sind alle wirklich geschockt.“ Gemeinsam mit ihren Kollegen sucht sie nun nach Möglichkeiten, um das Gelände sowie das Eigentum des Viernheimer Waldkindergartens in Zukunft besser schützen zu können. sik

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