Viernheim

Neujahrsempfang Baaß und Schübeler würdigen Bedeutung der EU-Staatengemeinschaft

„Zukunft Europas geht uns alle an“

viernheim.Bürgermeister Matthias Baaß hat den Neujahrsempfang der Stadt dazu genutzt, Nationalismus eine deutliche Absage zu erteilen und eine Lanze für die Europäische Union zu brechen. Er selbst sei in einem Europa des Friedens aufgewachsen, sagte Baaß gestern bei der Veranstaltung im Viernheimer Bürgerhaus unter dem Motto „Mein Europa“.

Globalen Herausforderungen könne Deutschland nur im Verbund mit anderen europäischen Nationen begegnen. Die Stadt Viernheim werde auch weiterhin bestehende Kontakte in Europa pflegen und neue Bande knüpfen. Baaß hob die angestrebte Partnerschaft mit dem polnischen Mlawa hervor. Die Kommission für städtepartnerschaftliche Beziehungen und der Magistrat empfehlen diese Verbindung. So wie Viernheim bisher keine Partnerschaft in Polen unterhält, hat auch die Stadt Mlawa noch keine Partnergemeinde in Deutschland.

Der Stadtverordnetenvorsteher Norbert Schübeler betonte: „Europa geht uns alle an, weil wir alle Europa sind.“ Er würdigte die Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten in den verschiedensten Bereichen zum Wohle der Bürger Europas. Kriminelle etwa organisierten sich längst auch über Ländergrenzen hinweg – es wäre laut Schübeler kaum vorstellbar, würden sich die Strafverfolger nicht auch international abstimmen und über Europol europaweit nach Tätern fahnden.

Die Auszeichnung für aktive Städtepartnerschaftsarbeit erhielt der Verein Focus für sein ausdauerndes Engagement. Die städtische Musikschule und das Kultur- und Sportamt sorgten für das Rahmenprogramm im Bürgerhaus. gna

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