Viernheim

Ringen SRC besiegt mit Weitenau-Wieslet und Aichhalden ebenbürtige Gegner

Zwei Erfolge in der Englischen Woche

viernheim.Ein Kampf auf Biegen und Brechen entwickelte sich in Weitenau-Wieslet mit dem zum Schluss besseren Ende für den Stemm- und Ringclub (SRC) Viernheim. Letztendlich reichte es zu einem hauchdünnen 17:16-Sieg auf fremder Matte.

Garant dafür war die Umstellung von Mirko Hilkert, der stilartfremd in der Gewichtsklasse bis 61 kg drei Punkte kassierte. Zuvor verlor Finn Stromer erwartungsgemäß gegen den bärenstarken Svetlin Shindov. Und Jakub Brylewski, endlich in seiner gewohnten Stilart ringend, holte ebenfalls drei Punkte gegen Marcus Mickein. Hier fehlte beim Stande von 16:2 ein einziger Punkt zum vorzeitigen Sieg. Mohammed Rachid hatte im Anschluss gegen agilen Michael Herzog keine Chance und verlor technisch unterlegen mit 0:15. Den 8:8-Pausenstand stellte dann Pascal Hilkert her, der Simon Dürr 4:0 auspunktete.

Nach der Pause ging der SRC erstmals in Führung. Matthias Schmidt verbuchte einen unangefochtenen 9:0-Sieg gegen Nico Schäuble und erhöhte das Punktekonto auf 11. Shykri Salimov Shyukriev wollte es diesmal besser machen als in seinem Vorkampf. Er lieferte Zorhab Orhanian einen verbissenen Kampf und musste beim Stande von 6:12 auf beide Schultern. Dies war so nicht eingeplant, zumal Norman Balz gegen Jonas Dürr ebenfalls auf beide Schultern musste.

Rückstand aufgeholt

Nach diesen beiden Kämpfen sah sich das Team auf einmal mit 11:16 im Rückstand. Aber es kamen ja noch zwei, die dem SRC bisher viel Freude bescherten. Den Anfang machte Florian Scheuer, der Stefan Kilchling mit 14:3 von der Matte schickte und die ersten drei Punkte zur Aufholjagd beisteuerte. Nun lag es an Sebastian Schmidt, den Sack zuzumachen. Und dies gelang ihm hauchdünn mit 9:1 gegen Dennis Kronenberger. Mit diesen wichtigen drei Punkten und dem dadurch erreichten Gesamtsieg hat er erfolgreich die Rückrunde eingeleitet.

In heimischer Halle wollte man gegen Aichhalden einen weiteren Sieg folgen lassen. Aichhalden hatte gegenüber der Vorkampfniederlage umgestellt, einige neue Akteure im Kader und sich damit etwas ausgerechnet. So hatte Finn Stromer gegen Radostin Shindov keine Chance und der SRC lag mit 0:4 in Rückstand. Dies konnte aber im Schwergewicht Jakub Brylewski gegen Rolf Brüstle wieder wett machen in dem er ihn mit technischer Überlegenheit von der Matte schickte. Mirko Hilkert, wieder stilartfremd ringend, hatte mit Nicolea Acris alle Hände voll zu tun, um über die Zeit zukommen und somit dem SRC einen Punkt zu retten.

In der Klasse bis 98 kg hatte Mohammed Rachid gegen Andreas Trost zwar einen schweren Stand, mit etwas mehr Konzentration wäre hier aber mehr drin gewesen. So gab er beim Stande von 0:10 drei weitere Mannschaftspunkte ab. Pascal Hilkert konnte dann vor der Pause das Mannschaftsergebnis wieder etwas erfreulicher gestalten, indem er Sebastian Albert Rahner von der Matte schickte. Somit gestaltete sich das Halbzeitergebnis mit 8:10 noch halbwegs erfreulich.

Nach der Pause zeigte Matthias Schmidt gegen Pius Moosmann, dem er im Vorkampf noch knapp unterlag, eine konzentrierte Leistung gewann letztendlich auch sicher mit 6:1 nach Punkten. Dies brachte dem SRC das 10:10-Unentschieden. Shyukri Salimov Shyukriev musste dann im Anschluss gegen Stefan Markus Brugger Schwerstarbeit leisten, um einen 4:2-Punktsieg zu feiern. Dies brachte dem SRC allerdings nur einen Punkt ein, und weitere schwere Kämpfe standen bevor.

Publikum geht begeistert mit

So musste sich Norman Balz im nächsten Kampf gegen Roman Brüstle wehren und sah bei Halbzeit schon wie der sichere Verlierer aus. Die Niederlage hielt sich aber in Grenzen, durch die erzielten zwei Punkte ging wieder Aichhalden in Führung. Florian Scheuer und Sebastian Schmidt blieb es vorbehalten, den Sack zuzumachen. Florian punktete, ohne aufs Ganze zugehen, Christian Bantle mit 4:0 aus und Sebastian machte es ihm nach. Er feierte gegen Daniel Eberhard einen 9:3-Punktsieg und damit den Mannschaftssieg des SRC, der von den Kameraden und dem Publikum entsprechend gefeiert wurde.

Die SRC Rebels konnten ihre gute Form bewahren und brachten von den Bergsträßer Ringerkids immerhin ein 24:24 Unentschieden mit. Erfreulich ist, dass viele neue Gesichter in die Mannschaft integriert wurden, die zum Teil schon beachtliches Können an den Tag legen. red

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